Seit 1991 im Gemeinderat Belms Stellvertretender Bürgermeister Hartmut Stagge wird 70

Von Nina Strakeljahn

Belms stellvertretender Bürgermeister Hartmut Stagge feiert seinen 70. Geburtstag. Foto: Jörn MartensBelms stellvertretender Bürgermeister Hartmut Stagge feiert seinen 70. Geburtstag. Foto: Jörn Martens

Belm. Eigentlich war Hartmut Stagge schon fast in allen Ratsausschüssen in Belm vertreten, seit er 1991 gewählt wurde. Nur dem Ausschuss für Bildung und Soziales gehörte er noch nicht an. Vielleicht ein Ziel für die nächste Wahlperiode? An diesem Sonntag feiert Stagge seinen 70. Geburtstag.

Hartmut Stagge ist einer der stellvertretenden Bürgermeister der Gemeinde. Vor zweieinhalb Jahren übernahm er für die SPD den Posten von Doris Fritz und hat seitdem viel Spaß damit. Vor allem die Gespräche mit älteren Bürgern, die er zu Geburtstagen und Hochzeitsjubiläen besucht, findet er spannend.

Im Unruhestand

Hartmut Stagge genießt seinen "Unruhestand", wie er es nennt. Im Alter von 60 Jahren verabschiedete sich der Polizist aus dem Dienst. Zuvor war mehr als zehn Jahre bei der Polizei in Bramsche. Dabei hatte er zunächst etwas anderes gelernt. Als Jugendlicher absolvierte er eine Ausbildung zum Werkzeugmacher bei Karmann. In dieser Zeit wurde er Kreisjugendsprecher der IG-Metall. Über die Gewerkschaft kam er zur SPD und blieb dabei.

Nachdem er noch Maschinenbau studiert hatte, entschied er sich, sich bei der Polizei zu bewerben. Das klappt und so schlug er beruflich noch einmal eine andere Richtung ein.

"Ich kenne fast jeden"

Geboren und aufgewachsen ist Hartmut Stagge in Vehrte und so engagiert er sich besonders für Ort. "Ich kenne fast jeden", sagt er. Als Vehrte seinen Laden verloren hatte, setzte er sich für eine neue Lösung ein und wirkte schließlich auch bei der Realisierung des Dorfladens mit. Auch das seniorengerechte Wohnen in Vehrte war ihm ein Anliegen. Als Ratsmitglied liegt ihm aber die gesamte Gemeinde am Herzen. Spaß machen ihm auch die Partnerschaftsreisen. 

Zur Ruhe setzten will sich der Vater von fünf Kindern und Opa von neun Enkelkindern noch nicht. Er habe noch einige Ideen im Kopf, verrät er. Mit seiner Frau Antonia, seiner Familie und Nachbarn feiert er am Sonntag aber erstmal seinen Geburtstag.