Viel Interesse am Tag der offenen Tür Belmer Oberschule lädt Viertklässler zum Schnuppern ein

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Schüler aus verschiedenen Jahrgängen, hier mit dem Hit „80 Millionen“, sorgten beim Tag der offenen Tür auf der Bühne im Forum für die Unterhaltung der Besucher. Foto: Horst TroizaSchüler aus verschiedenen Jahrgängen, hier mit dem Hit „80 Millionen“, sorgten beim Tag der offenen Tür auf der Bühne im Forum für die Unterhaltung der Besucher. Foto: Horst Troiza

Belm. Organisiertes Gewusel herrschte beim Tag der offenen Tür in der Johannes-Vincke-Oberschule. Wie in jedem Jahr waren Viertklässler zu einem Besuch eingeladen und wurden von einem umfangreichen Programm der Oberschüler empfangen.

Der Schulbetrieb war eigentlich schon vorbei, doch keinen der Johannes-Vincke-Schüler hatte es nach Hause gezogen. Sie demonstrierten den Besuchern, die vielleicht ab dem Sommer hier selbst zur Schule gehen werden, was alles an der JoViS, wie sie intern genannt wird, alles möglich ist.

Brasilianischer Karneval

Innerhalb von zwei Projekttagen waren die Oberschüler von ihren Lehrern auf ihre Aufgaben vorbereitet worden. Zum Tag der offenen Tür gaben sich alle ganz international, präsentierten unterschiedliche Länder der Erde und gaben an Ständen umfassende Informationen zu Menschen, deren Alltag sowie den landestypischen Eigenheiten. Egal ob es Berichte über den brasilianischen Karneval, dem Leben in den innerasiatischen Kirgistan und Kasachstan oder im Inselstaat Sri Lanka waren, es blieb kaum eine Frage unbeantwortet. Die bunten Auslagen an den Ständen verstärkten das Informationsangebot.

Länder-Olympiade

Wer sich sportlich betätigen wollte, konnte sich an der Länder-Olympiade beteiligen und auf seinem Laufzettel die Erfolge dokumentieren lassen. Einzelnen Staaten waren sportliche Disziplinen zugeordnet, so zum Beispiel Torf-Weitwurf zu Irland, Bobfahren zur Schweiz oder Biathlon zu Kanada. Nicht nötig zu erwähnen, dass neben der sportlichen Herausforderung der Spaß mit im Vordergrund stand. Nach Durchlauf des Parcours erhielten die Teilnehmer kleine Preise für ihre Mühen.

60 Neuanmeldungen

„Mit dem Tag der offenen Tür präsentieren wir uns den Grundschülern der vierten Klassen und ihren Eltern“, erklärte Schulleiterin Ute Haehnel. Das sei nötig, denn noch immer tendierten viele nach der Grundschule zum Besuch des Gymnasiums. Aus diesem Grund sei der Wert einer solchen Veranstaltung nicht hoch genug einzuschätzen. Allerdings war das Interesse an diesem Tag hoch – Haehnel und ihre Kollegen wurden häufig angesprochen und um Informationen gebeten. Zum aktuellen Schuljahr hatte es 60 Neuanmeldungen gegeben, was durchaus als Erfolg gewertet werden müsse. Die Anmeldungen für das nächste Schuljahr sind ab April möglich. Gegenwärtig besuchen 340 Schüler die JoViS.

Auf der Bühne im Forum war permanent Betrieb. Nach der Eröffnung durch die Schulleiterin und einem Überblick, den Maria Beckmann vom Förderverein der Schule über den Stand der Schulhof-Modernisierung gegeben hatte, folgte ein Showprogramm, das von Solisten, der Tanz-AG und einer Schülerband präsentiert wurde. Später traten die noch die Basics, die Gesangsgruppe des Jugendzentrums Gleis 3 auf.


Woher kommt der Schulname? Johannes Bernhard Dionysius Vincke wurde am 11. Mai 1892 auf dem Vinckenhofe zu Gretesch, Kreis Osnabrück, als drittes von den neun Kindern der Eheleute Franz Vincke und Elisabeth Lührmann geboren († 3. März 1975 in Wallenhorst).

Nach seiner Grundschulzeit in Belm und dem Abitur im Jahre 1912 am Carolinum in Osnabrück studierte er von 1912 bis 1916 in Münster und Freiburg Theologie. 1917 wurde er zum Priester geweiht.

Bevor er in den Jahren 1926 bis 1928 abermals Theologie, aber auch Geschichte, Rechts- und Staatswissenschaften in Freiburg studierte, war er als Seelsorger tätig.

1927 erfolgte die Promotionen zum Dr. phil. und Dr. theol. sowie 1928 zum Dr. rer. pol. 1928 bis 1930 war er am königlichen Archiv von Aragon in Barcelona tätig. Im Anschluss an seine Rückkehr nach Freiburg habilitierte er 1930 über die kirchliche Rechtsgeschichte und das Verhältnis von Kirche und Staat. Es folgten 1932 bis 1934 ein Aufenthalt an der Päpstlichen Universität in Rom, 1937 eine außerordentliche Professur für Kirchenrecht in Freiburg und 1939-1944 eine Vertretung des kirchenrechtlichen Lehrstuhls in Braunsberg/Ostpreußen. 1946 erhielt Johannes Vincke einen Ruf für eine Professur am Lehrstuhl für Kirchengeschichte in Freiburg, den er bis zu seiner Emeritierung im Jahr 1960 innehatte. Er starb am 3. März 1975 in Wallenhorst. Quelle: http://wordpress.nibis.de/obsjovis

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