Von Junggesellen und Kupplern Plattdeutsche Theatergruppe Belm probt neues Theaterstück

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Die Diele des Hofs Schobbe ist derzeit die Probebühne. Die Premiere des Schwanks „De ewige Junggesell“ von Plattdeutscher Theatergruppe und Posaunenchor Belm findet am 25. Februar statt. Foto: André HavergoDie Diele des Hofs Schobbe ist derzeit die Probebühne. Die Premiere des Schwanks „De ewige Junggesell“ von Plattdeutscher Theatergruppe und Posaunenchor Belm findet am 25. Februar statt. Foto: André Havergo

Belm. Die Proben für die nächste Aufführung von Plattdeutscher Theatergruppe und Posaunenchor Belm laufen auf Hochtouren. „De ewige Junggesell“ heißt der abendfüllende Schwank in drei Akten. Premiere ist am 25. Februar im Saal Lecon in Belm.

Christoph Schobbe spielt eine der männlichen Hauptrollen, nämlich den Viehhändler und selbst ernannten Heiratsvermittler Heini Kuppler. Im richtigen Leben hat er die Diele seines Hofes als Probebühne zur Verfügung gestellt. Hier können die sechs Laienschauspieler nach Herzenslust und ungestört ihre Dialoge probieren, ihre Gänge üben und sich mit Kulissen und Requisiten vertraut machen. Noch haben die Darsteller großen Respekt vor der Textfülle. „Bis zur Premiere werden wir jetzt wohl jeden zweiten Tag proben, damit es dann wie im Schlaf sitzt“, meint Josef Kolde. Er spielt die Hauptrolle, den ewigen Junggesellen Waldi Maier, die es auf stolze 347 Einsätze bringt. Einfühlsam hilft Souffleuse Ulrike Kahle, wo es noch nötig ist.

Ländlichen Posse

Der Inhalt der von Hans Herberts ursprünglich für bayerische Mundart geschriebenen ländlichen Posse funktioniert auch im platten Norddeutschland hervorragend: Waldi Maier (Josef Kolde) ist ein eingefleischter Junggeselle, der mit seiner Schlamperei und sonstigen Unarten seiner mit ihm auf dem Hof lebenden Schwester Rosel (Irene Holtmeyer) das Leben schwer macht. Dieser wird es schließlich zu dumm und sie kommt zu dem Schluss, dass Waldi endlich verheiratet werden muss. Das gleiche Ansinnen hat auch der Viehhändler mit dem sprechenden Namen Heini Kuppler (Christoph Schobbe). Der hat auch sogar schon eine Heiratskandidatin in petto, die übrig gebliebene Jungfer Lieselotte Schier (Sonja Smith). Waldis Ausflüchte weiß er zu zerstreuen und erteilt ihm Nachhilfe in Sachen Brautwerbung. Freund Manni Spanjer (Bernhard Lange) gibt ihm mit seiner besseren Hälfte Luise (Claudia Elstro) allerdings nicht gerade ein Musterbeispiel einer gelungenen Beziehung…. Wie die Sache ausgeht, wird hier noch nicht verraten.

Musikalische Umrahmung

Das erfährt man, wenn man die Premiere am 25. Februar oder die Folge-Aufführung am 4. März jeweils um 14.30 Uhr im Gasthaus Lecon in Belm besucht. Für die musikalische Umrahmung sorgt wie immer der evangelische Posaunenchor Belm unter der bewährten Leitung von Manfred Göhler. Ferner wird am 9. März (19 Uhr) und am 11. März (14.30 Uhr) im Schützenhaus Icker und am 18. März (14.30 Uhr) im Gasthaus Barlag in Wallenhorst-Hollage aufgeführt, allerdings ohne den Posaunenchor. Eintrittskarten (8 Euro) gibt es im Vorverkauf bei Lecon, bei Blumen Rüters, bei Schreibwaren Ulrich Ahlemeyer, beim Raiffeisen-Markt Belm-Vehrte sowie bei den Darstellern und Bläsern. Für die Aufführungen in Icker und Hollage kann man Karten auch im Schützenhaus Icker, im Gasthaus Barlag, im Geschenkehaus Hinrichs und bei Schreibwaren Vornholt sowie natürlich stets an der Abendkasse erwerben.


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