Fast vierstündiges Karnevalsprogramm KFD Belm feiert drei Tage lang

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Belm. Gleich an zwei Nachmittagen und einem Abend feierten die Frauen der Katholischen Frauengemeinschaft (KFD) Belm im Saal der Gaststätte Lecon Karneval. Dafür hatten sie extra ein fast vierstündiges Programm auf die Beine gestellt.

Karneval feierten die KFD-Frauen in diesem Jahr zum 55. Mal – und wie immer sehr ausgiebig: Am Dienstag feierten Frauen und Männer nachmittags zusammen. Die Sitzung am Mittwoch begann mit einem Kaffeetrinken, und am Donnerstag stand noch eine Abendsitzung auf dem Programm.

Alles im Griff beim KFD-Karneval hatten wie immer Christa Lietemeyer vom Festausschuss und KDF-Präsidentin Isolde Kowalinski. Während Lietemeyer im Hintergrund alles im Auge behielt, war Kowalinski die Moderatorin des Abends. Und wie jedes Jahr ließ sie es sich nicht nehmen, zwei Helene-Fischer-Songs zu präsentieren. Nachdem sie der Sängerin 2016 bei ihrer Gesangseinlage untreu geworden war, klatschten die Frauen diesmal begeistert zu „Nur mit dir“ und „Flieger“ von „der Helene“. 

Ebenfalls nicht wegzudenken beim KFD-Karneval in Belm sind die Sketche, die die Frauen stets mit viel Liebe zum Detail in Sachen Requisite und allerhand schauspielerischem Talent einstudieren. 

Direkt nach dem Kaffeetrinken sorgten Monika Beckmann, Petra Bergmann, Nicola Schnieder, Ulli Hakmann, Kerstin Bittner, Elke Markmeyer und Silvia Anders mit dem Sketch „Mann an der Garderobe abgeben“ für viel Gelächter. Besagte Männer machten ein ziemlich bedröppeltes Gesicht, als sie von ihren Frauen buchstäblich an der Garderobe abgegeben wurden: „Hallo meinen Mantel und meinen Mann bitte“, so eine der Frauen an die Garderobiere gewandt, bevor sie ihrem Mann erklärte: „Nein, du Meckerpott, du bleibst hier.“ Immerhin waren die Männer gut gerüstet: Einer hatte Strickzeug gegen die Langeweile dabei. Und zur Stärkung gab es Schnaps und Bockwürstchen. Blöd nur, dass einer der Männer am Ende „hängen blieb“. „Jetzt bist du reif für die Altkleidersammlung“, stellte die Garderobiere fest, bevor sie ihn kurzerhand mit nach Hause nahm. 

Im nächsten Sketch war Hein Senkendecke (Dagmar Flohre) zu anspruchsvoll für die Partnerschaftsvermittlung von Gaby Glindkamp. Diese stellte fest: „Eigentlich brauchen sie keine Frau.“ Ihren Alternativvorschlag besangen darauf hin Ingrid Blümel und Ingrid Gille: „Der Thermomix, oh du mein Thermomix.“

Viel Gelächter und Applaus erhielten Alexandra Bock, Nadine Schüler, Nicole Ahlemeyer, Kerstin Tanzmann, Corinna Fangmeier und Anja Dörries für ihre Tanzeinlage Cellulite. Passend zum Songtext „Seit wann ist Gott so gemein, er schuf uns mit Dellen am Popo und Bein“, hatten die Frauen für die richtige „Dellenoptik“ ihre Gymnastikhosen an den benannten Stellen mit Styropor Verpackungschips ausgestopft. 

Und auch bei einer weiteren Tanzeinlage waren Nicole Ahlemeyer, Alexandra Bock, Kerstin Tanzmann und Anja Dörries diesmal mit Nadine Schüler ein echter Hingucker: Als alte Damen verkleidet, kamen sie zu Heintjes „Oma so lieb“ mühevoll in den Saal geschlichen, um sich dann auf der Bühne zu „Hyper Hyper“ von Scooter einzutanzen und zu „Nimm die Beine in die Hand und dann tanz, tanz, tanz“ richtig loszulegen.


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