Spende für Johannes-Vincke-Schule Belmer Stahmeyer-Stiftung spendet für Kletterparcours

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Hermann und Norbert Stahmeyer überreichten Inga Antelo Conde und Schulleiterin Ute Haehnel 5000 Euro für das Schulhofprojekt. Melina Franke und Emilie-Sophie Paul (vorne) sind an der Planung beteiligt. Foto: Stefan BuchholzHermann und Norbert Stahmeyer überreichten Inga Antelo Conde und Schulleiterin Ute Haehnel 5000 Euro für das Schulhofprojekt. Melina Franke und Emilie-Sophie Paul (vorne) sind an der Planung beteiligt. Foto: Stefan Buchholz

Belm. Einen großen Schritt hin zum neugestalteten Schulhof mache jetzt die Johannes-Vincke-Schule. Dank einer Spende der Heizung Sanitär Stahmeyer-Stiftung „Kinderzukunft Belm“ ist nun fast auch der Kletterparcours bezahlt.

Der kleine Klettergarten soll den betongerahmten und bislang wenig Anreize bietenden Pausenhof der Oberschule beleben; genauer gesagt: die Schüler. Die Planer von Förderverein, Schulleitung und aus dem Schülerkreis versprechen sich von dem seilgestützten Kletterparcours herausfordernde Balanceakte. Doch nicht nur für Muskelkraft und Motorik ist das Gerät gedacht, berichtete Schulleiterin Ute Haehnel bei der symbolischen Scheckübergabe. „Wir werden dort auch mit Hockern eine Art grünes Klassenzimmer einrichten, so dass wir die Anlage doppelt nutzen können.“

Modernisierung kostet 21.000 Euro

Hinter der Neugestaltung des in die Jahre gekommenen Schulhofes steht der Förderverein und deren Vorsitzende Maria Beckmann. Insgesamt 21.000 Euro will man sich die Modernisierung kosten lassen. „Hand in Hand“ nennt sich das Projekt, für das der Förderverein nicht nur das Kollegium, sondern auch die Schüler hinter sich weiß. Maria Beckmann ging durch alle Klassen und erfragte Gestaltungsvorschläge. Holzdecks zum Sitzen und Fußballtore wurden bereits installiert. Dank der Spende der Stahmeyer-Stiftung „Kinderzukunft Belm“ sind nun schon knapp ein Viertel der voraussichtlichen Kosten akquiriert worden.

Die Stiftung engagiert sich ihrem Zweck gemäß seit ihrer Gründung vor zehn Jahren für öffentliche – mitunter auch private – Anliegen in Belm. „Bis zu fünf Aktivitäten unterstützen wir pro Jahr“, sagte der Stiftungsvorsitzende Norbert Stahmeyer.

Vor zehn Jahren gestartet

Zusammen mit seinem Bruder Hermann und dem bereits verstorbenen Vater hatte der Heizungs- und Sanitär-Betrieb zum 60-jährigen Bestehen die Stiftung gegründet. Vor zehn Jahren startete man mit einem Kapitalstock von 60.000 Euro. Mittlerweile sind durch Zustiftungen 76.000 Euro daraus geworden, so Norbert Stahmeyer.

Die Stiftung „Kinderzukunft Belm“ fördert ihrem Zweck nach besondere Projekte von Schulen, Kindergärten, des Kinder- oder Jugendtreffs oder kirchlichen Gruppen in der Gemeinde Belm. Zum Vorstand der Stiftung gehört auch Bürgermeister Viktor Hermeler.


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