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Für die Kleinen gibt es sogar eine „Schäfchenwiese“ Neue Kinderkrippe im Aschendorfer Löwenzahn

Von Achim Köpp | 26.09.2011, 06:57 Uhr

„Hier finden die Kinder Geborgenheit, Verständnis und Zuneigung“: Dessen war sich Pastorin Gesine Jacobskötter von der ev.-luth. Jesus-Christus-Kirchengemeinde als Träger des Kindergartens sicher, als sie zur offiziellen Einweihung der neuen „Marienkäfer-Krippengruppe“ in der Aschendorfer Löwenzahn-Kindertagesstätte den kirchlichen Segen spendete: „Ich bin heilfroh, dass wir nun so weit sind!“ 13 Kinder im Alter von zwei Monaten bis drei Jahren finden hier liebevolle Betreuung.

„Seit August besuchen neun Mädchen und Jungen die Marienkäfergruppe“, machte Kindergartenleiterin Ulrike Pepmöller bei der Vorstellung in den renovierten, kindgerecht freundlich und hell ausgestatteten Räumen deutlich, „bis Ende Oktober kommen vier weitere Kinder dazu, dann ist die Gruppe voll belegt. Das Jüngste ist gerade ein halbes Jahr alt“. Zwei pädagogische Fachkräfte, Karin Welke und Alexandra Jäger, sowie Annette Spohn als weitere Pflegekraft seien für die Betreuung zuständig, ergänzte sie zum Thema Personal.

Bürgermeister Klaus Rehkämper betonte, durch die Einrichtung der Kinderkrippe sei dem vor Ort festzustellenden Bedarf nach dem Betreuungsangebot für Kinder unter drei Jahren Rechnung getragen: Nach dem Kinderförderungsgesetz, stellte er fest, gebe es ab dem 1. August 2013 einen Anspruch auf frühkindliche Förderung in einer Kinderkrippe oder bei einer Tagesmutter für Kinder im Alter von einem bis drei Jahren: „Diesem Umstand wird mit der Marienkäfergruppe bereits im Vorfeld Rechnung getragen“, freute er sich.

Die Kosten für die Einrichtung seien verhältnismäßig gering geblieben, sagte der Bürgermeister, da bereits vorhandene Räume genutzt werden konnten. „Neben einer Kostenbeteiligung des Kirchenkreisamtes beteiligt sich die Gemeinde Bad Rothenfelde an der Investition mit einem einmaligen Betrag von 9400 Euro“, erläuterte er, „die zusätzlichen Personalkosten werden darüber hinaus von uns mit jährlich bis zu 5000 Euro übernommen“.

„Wir starten mit einer Öffnungszeit von 8 bis 14.30 Uhr“, berichtete Ulrike Pepmöller, „werden jedoch für die Zukunft den ermittelten Bedarf der Eltern berücksichtigen!“ Eine zwei- bis vierwöchige Eingewöhnungszeit helfe, Vertrauen zwischen Kindern, Erzieherinnen und Eltern aufzubauen. Dabei begleiten die Eltern ihr Kind so lange wie nötig.

Werde ein Kind müde, könne es sich im Schlafraum an der „Schäfchenwiese“ gemütlich machen. Für das Spielen im Freien sei eigens ein Teil des Außengeländes für die Kleinen umgestaltet worden. Im Übrigen gelte der Grundsatz der evangelischen Kirche: „Das Kind im Mittelpunkt“.