Ein Artikel der Redaktion

Einigkeit über Parteigrenzen hinweg Dämmerschoppen der CDU Bad Rothenfelde

Von Christoph Beyer | 21.03.2017, 16:47 Uhr

Lokalpolitische Entwicklungen und die Landesgartenschau 2018 standen beim politischen Dämmerschoppen der CDU Bad Rothenfelde im Hotel Drei Birken auf dem Programm. Neben Annette Niermann, Bürgermeisterin von Bad Iburg, waren auch CDU-Franktionsvorsitzender im Kreistag Martin Bäumer (MdL) und CDU-Landkreisvorsitzender Christian Calderone (MdL) zu Gast.

Vorsitzende Thelse Godewerth begrüßte zum ersten Dämmerschoppen des Jahres auch Vertreter der Bad Laerer CDU. Mehr aus Bad Laer Der parteiübergreifende Anspruch dieser für jeden interessierten Bürger offenen Veranstaltung kam an diesem Abend besonders zum Tragen. Der Grund: Der breite Konsens zur Landesgartenschau. „Die Laga ist ein ganz großes Thema und eine riesige Chance für die Region“ so die Bad Rothenfelder CDU-Vorsitzende Godewerth, die aber zunächst das Wort an CDU-Frakionsvorsitzende Claudia Klotzbach übergab.

Krippenplätze

Wichtige Themen der Arbeit in den unterschiedlichen Ausschüssen seien etwa die Aufgabe, mehr Hort- und Krippenplätze zu schaffen sowie die zahlreichen Investitionsvorhaben in Bad Rothenfelde zu begleiten. Letztere zeigten eine sehr positive Gesamtentwicklung an, die sich zudem, so Klotzbach, mit der Fertigstellung der A 33 voraussichtlich noch weiter verstärken werde. „Die Region Bielefeld liegt dann quasi vor der Haustür“, so die CDU-Fraktionsvorsitzende.

Im Anschluss präsentierte Annette Niermann anhand detaillierter Pläne und Skizzen das Gesamtkonzept zur Laga sowie die noch ausstehenden Maßnahmen. Dabei zeichnete sich ein relativ klares Bild des Endzustandes ab. Das Veranstaltungsgelände sei vergleichsweise groß und werde einen sehr offenen Charakter haben, betonte die Bürgermeisterin. Blütenterrassen mit Sitzflächen, Kneippgärten mit essbaren Pflanzen und Heilkräuterbeete würden geschaffen sowie die Neugestaltung und Verbesserung der Wege, vor allem im Waldkurpark. „Die Leute sollen nach ihrem drei oder vierstündigen Besuch begeistert nach Hause fahren. Wenn wir das schaffen, dann kommen sie auch wieder“, prognostizierte Niermann. Mehr aus Bad Rothenfelde 

Langfristige Effekte

Die Laga brächte ein halbes Jahr Trubel mit sich, aber vor allem im Anschluss kämen die langfristigen Effekte zum tragen, von denen nicht nur Bad Iburg, sondern die ganze Region profitieren werde. Dem pflichtete auch Thelse Godewerth bei. „Ich finde es wunderbar, dass es diesen Schulterschluss zwischen unseren Bäderstandorten gibt.“

Ein wenig aus dem Nähkästchen plauderte im Anschluss Martin Bäumer (MdL). „Ich kann mich da nur anschließen. Bad Iburg bekommt beim Land durch die Laga eine Art Stempel und zukünftige Förderanträge werden dadurch stärker berücksichtigt.“ Eine Alternative zur Laga habe es für den Kneippkurort nicht gegeben und diese sei ein großer Gewinn für die Region. Eine Dauerkarte habe er sich auch schon besorgt. Diesem Tenor schloss sich auch Christian Calderone (MdL) an. Mehr aus Bad Iburg im Netz