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100 Einsatzkräfte rücken aus Säure in Bad Rothenfelde ausgetreten

Von Sven Kienscherf


hpet/ski Bad Rothenfelde. Ausgelaufene Phosphorsäure in einem Bad Rothenfelder Gewerbegebiet hat am Mittwoch mehr als 100 Einsatzkräfte der Feuerwehren des Südkreises auf den Plan gerufen.

Im Ortsteil Strang waren laut Polizei aus zwei Leck geschlagenen Kanistern auf der Laderampe eines Lkw rund 30 Liter einer zunächst unbekannten Flüssigkeit ausgetreten. Da der Laster mehrere unterschiedliche Reinigungsmittel geladen hatte, dauerte es nach Auskunft von Gemeindebrandmeister Michael Janböke etwas, bis die Quelle der Verunreinigung lokalisiert war.

Die Flüssigkeit, die auch auf die Fahrbahn der Straße Gewerbepark getropft war, stellte sich laut Polizei als verdünnte Phosphorsäure heraus. Diese wurde vor Ort gebunden. Am Nachmittag sollte eine Entsorgungsfirma zum Abstransport beauftragt werden.

Keine Verletzten

Die Feuerwehr reinigte die Ladefläche, Menschen wurden nicht verletzt. Auch das Grundwasser wurde laut Janböke nicht in Mitleidenschaft gezogen.

Im mehrstündigen Einsatz war neben der Freiwilligen Feuerwehr Bad Rothenfelde auch die Umweltgruppe Osning, auf Gefahrguteinsätze spezialisierte Einsatzkräfte aus dem gesamten Südkreis. Janböke schätzt die Zahl Beteiligten auf rund 100 mit etwa zwölf Fahrzeugen.