Alexander im Haus des Gastes Frischzellenkur fürs Herz in Bad Rothenfelde

Von Anke Schneider

Auch als Trio begeisternd: Tenor Christoph Alexander, hier mit dem Organisten Dirk Jan Ranzjin und Marek Zippel am Saxofon (von links). Foto: Anke SchneiderAuch als Trio begeisternd: Tenor Christoph Alexander, hier mit dem Organisten Dirk Jan Ranzjin und Marek Zippel am Saxofon (von links). Foto: Anke Schneider

Bad Rothenfelde. „Melodien der Herzen“ hatte Tenor und Pianist Christoph Alexander sein Sommerkonzert im Haus des Gastes genannt. Und es gab unter den Gästen wohl niemanden, dessen Herz er nicht berührt hat. Mit ungeheurer Treffsicherheit hatte Alexander ein Konzert aus den schönsten Liedern, Arien und Evergreens zum Zuhören und Mitsingen ausgesucht. Das Repertoire reichte von Andrea Bocelli bis Udo Jürgens und von Johann Strauss bis Verdi. Die Mischung kam an – und wurde mit viel Applaus belohnt.

Den Auftakt machte „Nur ein Lächeln“ von Udo Jürgens. Christoph Alexander stellte sodann seine Mitstreiter vor. Neben dem niederländischen Showorganisten Dirk Jan Ranzjin waren als musikalische Gäste Marek Zippel mit seinem Saxofon und Janusz Bulka an der Violine dabei. „Denken sie an schöne Sommerabende, an Wein und den Partner an Ihrer Seite“, animierte Christoph Alexander sein Publikum.

Schmusestücke

Das Quartett präsentierte ein André-Rieu-Medley mit Schmusestücken wie „An der schönen blauen Donau“ von Johann Strauss und „Lippen schweigen“ von Franz Léhar. Danach folgte ein Evergreen-Medley mit unsterblichen Stücken wie „Can’t help falling in love“ von Elvis Presley. Christoph Alexander fordert die Gäste im Haus des Gastes immer wieder zum Mitsingen auf. „Nessaja“ von Peter Maffay, „Czárdas“ von Vittorio Monti und ein Rössl-Medley mit Stücken wie „Die ganze Welt ist himmelblau“ von Robert Stolz rundeten den ersten Teil des Konzertes ab.

Bunte Mischung

Nach einer Pause hörten die Gäste ein Udo-Jürgens-Medley, ein Klassik-Medley mit Stücken unter anderem von Giuseppe Verdi und Evergreens wie „What a wonderful World“ von Louis Armstrong. Das Konzert endete mit Andreas Bocellis „Time to say Goodbye“. Am Ende mussten die Besucher neidlos zugeben, dass der Melodienmix tatsächlich eine Frischzellenkur für die Herzen war, die der charmante Tenor und Pianist Christoph Alexander zu einem ganz besonderen Erlebnis gemacht hat.