Ferienspiele Junge Kicker trotzten in Bad Rothenfelde dem Regen

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Grauer Himmel und Dauerregen? Leidenschaftliche Kicker lassen sich dadurch nicht vom Rasen fernhalten. Der Fußballfreizeit des SV Bad Rothenfelde tat die wenig sommerliche Witterung jedenfalls keinen Abbruch: Fast 40 Kinder übten sich beim Ferienpass im Umfang mit dem Ball.

In drei Gruppen nahmen die Jungen – und ein paar Mädchen – den Rasen des Heristo-Sportparks in Beschlag. „Die Kids wollen richtig trainieren. Die wollen nicht nur Pillepalle“, wusste Wilhelm Meyer zu Erpen. Nach einigen Aufwärmübungen nahm er den Fußball-Nachwuchs deshalb gleich ordentlich ran: „Das ist kein Ausruhpark“, trieb er als einer von drei Trainern seine Kicker voran.

Anstoppen, zurückspielen, weiterlaufen

Den zugespielten Ball anstoppen, zurückspielen und während des fortlaufenden Ballwechsels einmal quer über den Platz laufen: Die Übungen waren mitten aus dem „echten“ Training gegriffen. Und das fordert immer wieder volle Leistungsbereitschaft – etwa wenn es gilt, als erster den vom Trainer weit über den Platz gespielten Ball zu erreichen.

Blau-weiß und Gelb-schwarz

Koordinationsvermögen war beim Dribbeln durch die zum Slalom aufgereihten Pylone gefordert. „Ihr müsst auf den Ball schauen, nicht auf die Füße“, riet Meyer zu Erpen, der sonst als Trainer der D-Jugend der JSG Dissen-Bad Rothenfelde die Trillerpfeife zur Hand nimmt, den jungen Fußballern. Die meisten von ihnen standen nicht zum ersten Mal auf dem Platz. Davon zeugten auch eine ganze Reihe von blau-weißen Trikots der HSV-Fußballschule. Ein paar junge Borussia-Fans sorgten für gelb-schwarze Farbtupfer im bunten Bild.

Kopfball-Training

Beim Fußball ist unterdessen nicht nur der Fuß am Ball. Ein Kopfball-Training durfte bei der Fußballfreizeit nicht fehlen. Frisch geschnittenes Gras im Haar? Etwaigen Protest ließ der Trainer nicht gelten. Schließlich fragt der Gegner im Spiel auch nicht nach der Frisur. Und während bei Wilhelm Meyer zu Erpen die Kids die ersten Torschüsse probierten – natürlich mit einem kundigen Torwart zwischen den Pfosten – zogen auf der anderen Seite des Platzes die Kinder bei Kai-Uwe Krehenbrink die farbigen Trikots für ein kleines Spiel über.

Vier Tore und kein Torwart

Nicht zwei, sondern gleich vier kleine Tore forderten die beiden Teams heraus, die ohne Torwart, dafür aber mit Teamgeist die gegnerischen Treffer verhindern sollten. Denn eins machte das Angebot zum Ferienpass unmissverständlich klar: Nur, wenn die Mannschaft zusammenhält, kann sie siegen.


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