Konzert mit Janssen-Oolo Lieder von Leander und Dietrich in Bad Rothenfelde

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Mit ihrer gefühlvollen Interpretation versetzten Kathrin Janssen-Oolo und Holger Dolkemeyer das Publikum im Haus des Gastes in Bad Rothenfelde in die Zeit von Zarah Leander und Marlene Dietrich. Foto: Susanne PohlmannMit ihrer gefühlvollen Interpretation versetzten Kathrin Janssen-Oolo und Holger Dolkemeyer das Publikum im Haus des Gastes in Bad Rothenfelde in die Zeit von Zarah Leander und Marlene Dietrich. Foto: Susanne Pohlmann

Bad Rothenfelde. Lieder von starken Frauen mit großer Ausdruckskraft und viel Sehnsucht standen im Haus des Gastes auf dem Programm. Die Osnabrücker Mezzosopranistin Kathrin Janssen-Oolo präsentierte zusammen mit dem Pianisten Holger Dolkemeyer unvergessliche Lieder von Zarah Leander und Marlene Dietrich.

Damit hatten sich die beiden Diven in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in den Köpfen der Menschen verewigt. Das merkte man auch beim Konzertabend in Bad Rothenfelde, denn fast alle in dem gut gefüllten Saal summten mehr oder weniger leise mit, wenn eine der berühmten Melodien erklang.

Charme und Humor

Mit ihrem warmen und gefühlvollen Sopran konnte Kathrin Janssen-Oolo die besondere Stimmung der Evergreens hervorzaubern. Sie sang die Lieder nicht nur, sie präsentierte sie ausdrucksstark und mit viel Charme. Dabei half es auch, dass sie ganz im Stil der großen Diva Leander das R genauso effektvoll rollen kann. Holger Dolkemeyer führte dazu humorvoll und gekonnt durch das Programm. Erzählte von den berühmten Originalinterpretinnen und ihren Filmen, wobei er die in nur wenigen Sätzen zusammenfasste, denn damals ging es eher um die Musik als um Filminhalte. Mehr aus Bad Rothenfelde

Umso schöner die Lieder, die alle ihren ganz eigenen Charme hatten, von „Ich weiß es wird einmal ein Wunder geschehen“ über „Lilli Marleen“ und „Kann denn Liebe Sünde sein“ bis hin zu dem sehnsuchtsvollen „Leben ohne Liebe“. Sie alle präsentieren ein starkes, selbstbewusstes Frauenbild, frei und bereit für das eigene Glück zu kämpfen. Für die Zeit, in denen Zarah Leander und Marlene Dietrich diese Lieder sangen, sicherlich nicht so selbstverständlich wie heutzutage.


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