Geldregen Sparkassenstiftung überreicht 20.000 Euro für Gradierwerk Rothenfelde

Bei der Spendenübergabe (von links): Vorstandsmitglied Reinhard Peters, Horst Haase und Thomas Salz, Sparkasse Osnabrück, 1. Vorsitzende Angela Damhorst, Vorstandsmitglied Annegret Rehage, Landrat Dr. Michael Lübbersmann, Bürgermeister Klaus Rehkämper und Vorstandsmitglied Burkhard Bock. Foto: Sabine Leclercq-SchulteBei der Spendenübergabe (von links): Vorstandsmitglied Reinhard Peters, Horst Haase und Thomas Salz, Sparkasse Osnabrück, 1. Vorsitzende Angela Damhorst, Vorstandsmitglied Annegret Rehage, Landrat Dr. Michael Lübbersmann, Bürgermeister Klaus Rehkämper und Vorstandsmitglied Burkhard Bock. Foto: Sabine Leclercq-Schulte

Bad Rothenfelde. Die Sparkassenstiftung Osnabrück fördert mit 20.000 Euro die Instandhaltung des Bad Rothenfelder Gradierwerkes. Der Gradierwerksverein nahm jetzt den Scheck entgegen.

Im April wurde am Neuen Gradierwerk auf 330 Meter Länge und 10 Meter Höhe der Schwarzdorn ausgewechselt. Diese laufenden und notwendigen Sanierungsmaßnahmen gehören zu den Projekten, die der Förderverein zum Erhalt der Bad Rothenfelder Gradierwerke finanziell mitträgt. Der Austausch der 3300 Quadratmeter großen Dornenfläche kostete 96.000 Euro. Der Förderverein zum Erhalt der Bad Rothenfelder Gradierwerke e.V. unterstützte dieses Projekt mit 60.000 Euro aus eigenen Mitteln und von Dritten erhaltenen Spenden. Dazu zählt die aktuelle Spendenübergabe der Sparkassenstiftung Osnabrück.

Premiere

Für die Vereinsvorsitzende. Angela Damhorst, war dieser Anlass nach eigenen Worten eine kleine Premiere. „20.000 Euro sind eine großartige Summe, die uns sehr willkommen ist. Das Geld wird zu je 10.000 Euro für die Dornen und für die Zimmermannsarbeiten verwendet. Damit ist der Betrag wirklich gut verbaut.“ Die korallenähnliche Ummantelung des Schwarzdornreisigs, aus dem Wasser ausgesintertes Eisen, Gips und Kalk, wird im Laufe von 20 Jahren zu einer schweren Last für die Trägerlatten und kann dazu führen, dass die Wand instabil wird.

„In die Gradierwerke muss ungeheuer viel Geld investiert werden. Nach einem Teileinsturz 1989 und anschließendem Wiederaufbau wird ein besonderes Augenmerk auf die Sicherheit gelegt, um die Wahrzeichen für die Gäste und die Menschen, die hier leben, zu erhalten“, betonte Bürgermeister Klaus Rehkämper. Umso dankbarer sei die Gemeinde für das Engagement des Fördervereins zum Erhalt der Bad Rothenfelder Gradierwerke, die sich um diese Denkmäler aus der Zeit der Salinenindustrie besonders kümmern. (Weiterlesen: Feuerwehr repariert Windkunst – Schraube locker am Gradierwerk in Bad Rothenfelde)

Landrat Lübbersmann

Die Scheckübergabe erfolgte im Beisein von Landrat Michael Lübbersmann in seiner Funktion als Stiftungsratsmitglied. „Die Gradierwerke stehen deutschlandweit wenn nicht sogar europaweit an der Spitze. Die touristische Bedeutung ist enorm. Sie bilden einen zentralen Anziehungspunkt und sind ein wichtiger Publikumsmagnet“. Der Landrat bekannte sich als Bad-Rothenfelde-Fan, der gern sonntags mit seiner Frau einen Rundgang um die Wahrzeichen unternimmt. „Ein schöner Kurort, der immer daran arbeitet, seine Strahlkraft zu erhalten“, lobte Dr. Lübbersmann die Leistungen, um die Attraktivität des Heilbades zu steigern.

(Weiterlesen: Neuer Flyer wird vorgestellt – Gradierwerksverein Bad Rothenfelde informiert)

Thomas Salz, Vorstand der Sparkasse empfand seine Funktion als Postbote bei der Scheckübergabe genauso einfach, wie die Entscheidung über die Zuwendung zugunsten des Fördervereins zu treffen: „Es gibt eine große Zahl möglicher Förderungen. Dass sich die Stiftung für diese Investition entschieden hat, war eine leichte Sache.“ Mit Blick auf seinen Begleiter Horst Haase betonte Thomas Salz weiter „Der Dank geht an Herrn Haase. Er und sein Team haben diese Summe aufgrund der guten Kundenbindung zur Sparkasse erwirtschaftet.“

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Rieselfläche

Zum Fototermin gruppierten sich alle vor dem Alten Gradierwerk, dessen Schwarzdorn in den 20 Jahren seit dem Wiederaufbau schon ordentliche Versteinerungen aufweist. Die Arbeit des Fördervereins hat eine echte Zukunftsperspektive angesichts der insgesamt 10.000 Quadratmeter Rieselfläche. Zumal die beiden Wahrzeichen seit 2007 alle zwei Jahre während der lichtsicht-biennale mehreren international bekannten Videoprojektionskünstlern als einzigartige Projektionsfläche dienen.