Frühlingskonzert Kulturabend mit Natalia Palamarschuk in Bad Rothenfelde

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Kulturabend mit Natalia Palamartschuk (2. vl.): Mit ihr freuten sich Genadijus Bergorulko, Anastasia Lewtschuk und Sabine Szacknys über den Applaus in der Jesus-Christus-Kirche. Foto: HöhlerKulturabend mit Natalia Palamartschuk (2. vl.): Mit ihr freuten sich Genadijus Bergorulko, Anastasia Lewtschuk und Sabine Szacknys über den Applaus in der Jesus-Christus-Kirche. Foto: Höhler

Bad Rothenfelde. Unter dem Titel „Kulturabend mit Natalia Palamartschuk“ hatte die bekannte Konzertpianistin zu einem Frühlingskonzert in die Jesus-Christus-Kirche Bad Rothenfelde eingeladen.

„Wer glaubte einen üblichen Klavierabend zu erleben, wurde angenehm überrascht“, heißt es in einer Mitteilung. Die Mitwirkenden, Sabine Szacknys, stellvertretende Soloflötistin des Sinfonieorchesters am Stadttheater Osnabrück, der litauische Bassbariton Genadijus Bergorulko ebenfalls vom Stadttheater Osnabrück, und Anastasia Lewtschuk am Klavier gaben, begleitet von Natalia Palarmartschuk am Flügel, dem Abend einen besonderen Charakter.

Kraftvoller Bassbariton

Den Abend eröffnete Genadijus Bergorulko mit dem „Ave Maria“ von Bach/Gounod. Sein kraftvoller Bassbariton sorgte im Kirchenraum schon zu Beginn bei manchem Zuhörer für eine Gänsehaut. Im Laufe des Programms trug er von Richard Strauss die Stücke „Heimliche Aufforderung“ Nr. 3 und „Morgen“ Nr. 4 Op. 27 vor.

Bei Rachmaninovs „O sing, du Schöne, sing mir nicht“ in russischer Sprache offenbarte er sein ganzes stimmliches Können. Im Abschluss überzeugte Genadijus Bergorulko mit dem Titel „Wenn ich einmal reich wär...“ aus dem Musical Anatevka von J. Bock.

Viel Applaus

Sabine Szacknys bewies ihr Können auf der Flöte mit G. Donizettis Sonate in C-Dur und mit dem Andante aus „Orpheus und Euridice“ von Glück. Mit ihrem Solovortrag „Syrinx“ von Debussy begeisterte sie ihre Zuhörer, die es ihr mit lang anhaltendem Applaus dankten.

Die Überraschung des Abends war die junge ukrainische Pianistin Anastasia Lewtschuk aus Odessa, die zur Zeit in Versmold am CJD-Internat als Volontärin ein Praktikum macht. Gemeinsam mit Natalia Palamartschuk trug sie das Stück „Ungarischer Tanz Nr. 1“ von Brahms vierhändig vor, um anschließend das Werk „Kórdoba“ op. 232 von Albéniz als Solistin zu Gehör zu bringen. Natalia Palamartschuk als erfahrene Musikpädagogin machte der jungen Künstlerin mit dem Satz „… mit Anastasia Lewtschuk entwickeltet sich ein ernst zu nehmendes Talent“ ein von Herzen kommendes Kompliment.

Fortsetzung in Bad Iburg

Im Zuhörerkreis war man der Meinung, dass diese von Natalia Palamartschuk initiierten Kulturabende eine echte Bereicherung für das Osnabrücker Land sind. Man freut sich jetzt sich auf eine Fortsetzung im Rittersaal des Bad Iburger Schlosses Ende Mai.


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