„Tatverdacht nicht ausgeräumt“ Hannerle Mensen aus Bad Rothenfelde bleibt verschwunden


Osnabrück/Bad Rothenfelde. Fast zwei Monate nach ihrem Verschwinden fehlt von der vermissten Hannerle Mensen aus Bad Rothenfelde jede Spur. Die Polizei ermittelt weiterhin gegen einen Mann – wegen eines möglichen Tötungsdelikts.

Die Polizei Osnabrück ermittelt weiterhin gegen einen Mann, der inzwischen nicht mehr in Haft ist. „Der Tatverdacht ist nicht ausgeräumt“, sagt Polizeisprecher Georg Linke auf Nachfrage unserer Redaktion. Es bestehe der Verdacht eines Tötungsdeliktes. Gefunden hat die Polizei die 79-Jährige aber noch nicht.

Zuletzt am 5. Februar gesehen

Hannerle Mensen wurde zuletzt am 5. Februar in Bad Rothenfelde gesehen. Seither gilt sie als vermisst. Suchaktionen mit Hubschraubern und Suchhunden blieben erfolglos. Ihr Auto, ein Toyota Yaris, wurde kurz nach ihrem Verschwinden im Osnabrücker Parkhaus Kollegienwall gefunden, wo er am 6. Februar abgestellt worden war.

Mensen und Verdächtiger kannten sich

Am 8. Februar nahm die Polizei einen Verdächtigen fest, am Tag darauf erließ ein Richter Haftbefehl. Warum die Ermittler den Mann festnahmen, verrät Linke nicht. Auch zu einem möglichen Motiv schweigt die Polizei. Fest steht: Mensen und der Verdächtige kennen oder kannten sich, versichert Linke. „Im Laufe der Ermittlungen stellten wir fest: Da stimmt was nicht.“ Ein Tatverdacht habe sich herausgebildet. Der Mann sitzt aber nicht mehr im Gefängnis. „Momentan liegen keine Haftgründe vor“, erklärt Linke. Die Polizei ermittele aber weiter gegen ihn.

Weiterhin Zeugen gesucht

Hannerle Mensen ist circa 1,60 Meter groß und sehr dünn bis hager. Sie hat dunkelrote, schulterlange Haare und wirkt gepflegt. Sie könnte mit einem dunklen Anorak mit Kapuze, einer hellblauen Jeans und schwarzen Schuhen bekleidet sein. Zeugen werden gebeten, sich unter Telefon 0541/327-2115 oder 0541/327-3103 zu melden.


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