Christoph Alexander mit Freunden Musikalischer Frühlingsgruß in Bad Rothenfelde

Von Horst Troiza

Unvergessliche Melodien präsentierte Christoph Alexander (Gesang) mit Organist Dirk Jan Ranzijn (links), Janusz Bulka (Violine) und Marek Zippel (rechts). Foto: Horst TroizaUnvergessliche Melodien präsentierte Christoph Alexander (Gesang) mit Organist Dirk Jan Ranzijn (links), Janusz Bulka (Violine) und Marek Zippel (rechts). Foto: Horst Troiza

Bad Rothenfelde. Professionelle Abendunterhaltung präsentierte die Kur und Touristik mit dem Konzert des Entertainers Christoph Alexander und seinen Musikfreunden. Die Palette des musikalischen Frühlingsgrußes vor 90 Zuschauern im Haus des Gastes reichte von Operettenmelodien bis zum Rock‘n‘Roll-Medley.

Der vielseitige Tenor mit Entertainer-Qualitäten ist im Osnabrücker Land wahrlich kein Unbekannter. Auftritte hatte er in den vergangenen Jahren von Quakenbrück bis zum „Fest der 1000 Fackeln“ 2014 in Bad Laer und immer konnte er sein Publikum mit seiner dynamischen Show und hervorragend interpretierten Hits aus Operette, Musical und Rock und Pop begeistern. Auch im Salinenkurort hatte er immer wieder auf der Bühne gestanden. Mehr aus Bad Rothenfelde

Mit leichter Hand

Im Haus des Gastes konnte der Sänger und Entertainer die 90 Zuschauer ebenfalls in seinen Bann ziehen. Zusammen mit dem Organisten Dirk Jan Ranzijn, Janusz Bulka (Violine) und dem im Ort bestens bekannten Marek Zippel (Saxophon und Klavier) bot er beste Abendunterhaltung. Mit leichter Hand führte er das Publikum durch 150 Jahre Musikgeschichte. Alexander sang sich gekonnt durch die Welt der italienischen Oper, ließ die Wiener Operette lebendig werden, stieg in die hämmernde Welt des Rock‘n‘Roll und sang ein Loblied auf die Beatles.

All das ohne Brüche, denn mit der Unterstützung seiner Musikfreunde wurde sein Konzert am Ostermontag ein rundherum gelungenes Feiertagsvergnügen. Besonders Ranzijn mit seinem Spiel auf der Orgel erweckte häufig  den Eindruck, hinter dem Bühnenvorhang sei ein ganzes Orchester verborgen. Sein Kollege Zippel glänzte mit atmosphärisch dichten Saxophonklängen, wie etwa bei „Dream a little Dream of me“, und Violinist Bulka reihte sich beim „Czardas“ in die Gruppe der Teufelsgeiger ein.

Viel Beifall

Das Publikum ließ sich von dieser versammelten Professionalität mitreißen. Dankbar nahm es den Takt von „Ja, ja, der Chianti-Wein“ auf und klatsche auch bei „Bella Italia“ ausgelassen mit. Großen Beifall gab es für das Quartett nach dem Medley aus Hits von Udo Jürgens, das Alexander wie kaum ein anderer mit großer Geste und gesanglicher Qualität präsentieren konnte.


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