Selbsthilfegruppe Diabetes Besuch in Klinik Teutoburger Wald in Bad Rothenfelde

Selbsthilfegruppe Diabetes Dissen/ Bad Laer beim Besuch in der Klinik Teutoburger Wald in Bad Rothenfelde Foto: Klinik Teutoburger WaldSelbsthilfegruppe Diabetes Dissen/ Bad Laer beim Besuch in der Klinik Teutoburger Wald in Bad Rothenfelde Foto: Klinik Teutoburger Wald

Dissen/Bad Rothenfelde. „Kann ich mit Diabetes eigentlich noch Schwimmen gehen oder eine an einer Radtour teilnehmen?“ Diese Frage stellen sich häufig Diabeteserkrankte. Die Selbsthilfegruppe Diabetes Dissen/Bad Laer hat bei einem Besuch der Klinik Teutoburger Wald in Bad Rothenfelde nicht nur darauf Antworten bekommen. Oberarzt Stephan Oberstadt stellte der Gruppe auch verschiedene Behandlungskonzepte vor.

Oberstadt ist Diabetologe und Ernährungsmediziner in der Klinik Teutoburger Wald, Bad Rothenfelde. Er berichtete über Sportler wie Carsten Fischer, der trotz Diabetes olympisches Gold im Rudern holte. Mit solchen Beispiele wollte er zeigen, dass sich nicht das Leben auf den Diabetes einstellen sollte, sondern der Diabetes auf das Leben.

So seien bei guter Vorbereitung auch bei Diabetes keine Aktivitäten unmöglich. Die richtige Ernährung und Bewegung sei allerdings die wichtigste Maßnahme gegen Diabetes Typ 2, wichtiger als Medikamente und Insulin.

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Reha-Einrichtung

Die Klinik ist eine Rehabilitationseinrichtung der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover, erläutert die Klinik in einer Pressemitteilung. Neben der Behandlung von Patienten mit Herz- und Lungenkrankheiten hat die Einrichtung einen Schwerpunkt bei der Behandlung von Menschen mit starkem Übergewicht sowie Diabetes. Ziele einer Rehabilitationsbehandlung seien nicht nur auf die Wochen des Rehaaufenthalts beschränkte Maßnahmen, sondern auch eine langfristige Umstellung des Ess- und Bewegungsverhaltens. So sei es wichtig, während der Reha wieder Freude an Sport zu entwickeln.

Seit einem Jahr wird an der Klinik Teutoburger Wald für übergewichtige Menschen das Programm „M.O.B.I.L.S.“ angeboten. Es umfasst unter anderem 40 praktische Bewegungseinheiten. In zwölf Gruppensitzungen wird das Thema Verhaltensänderung besprochen. Anstelle von starren Diätplänen und strengen Einschränkungen beim Essen gibt M.O.B.I.L.I.S. in sechs praktischen und theoretischen Einheiten einen Orientierungsrahmen für die richtige Lebensmittelauswahl vor.


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