Vorbereitungen laufen auf Hochtouren Bad Rothenfelder Heimatfest wirft seine Schatten voraus

Von Rolf Habben


Bad Rothenfelde. Schweres Gerät bestimmt aktuell den „heristo Sportpark“ unmittelbar neben dem Neuen Gradierwerk. Eifrig wird dort gewerkelt, gehämmert, geschraubt und verlegt. Das große Festzelt und Karussellaufbauten für das Bad Rothenfelder Heimatfest nehmen bereits erste Konturen an.

„Wir liegen voll im Zeitplan und alles ist im Lot“, sagt Cheforganisator Andreas Weber, Präsident der Schießsportgemeinschaft Bad Rothenfelde (SSG), die als Ausrichter des Heimatfestes verantwortlich zeichnet. Es gebe bislang keine nennenswerten Probleme. „Jetzt hoffen wir nur noch auf gutes Wetter“. Für den traditionellen Festumzug lägen bereits 40 Anmeldungen für die Motivwagen und Gruppen vor, betont Weber.

Mit eigenem Motivwagen dabei

Einer der Teilnehmer am Umzug sind die „Freund des Rosengartens“. Auch hier ist man in der Endstufe der Überlegungen und Planungen. Alle Vorbereitungen seien bereits angelaufen, seit Gründung des Vereins und erstmalig im Jahre 2002 nehmen die Rosenfreunde mit einem eigenen Motivwagen an dem Festumzug teil, erläutert der Vorsitzende Michael Wernemann vor Ort am Vereinsheim inmitten des Rosengartens im Kurpark.

Umgerüsteter Tieflader

Wie an jedem Dienstag ist für die Rosenfreunde Gartendienst angesagt und jetzt natürlich mit besonderem Eifer, damit zu den Festtagen alles in voller Blüte steht. Erst am Sonntagvormittag werde der Umzugswagen mit frisch geschnittenen Blumen liebvoll geschmückt, wobei natürlich die schmucken Rosen den Ton angeben, so Harald Hauser als „technischer Direktor“ und Umzugsleiter der Rosenfreunde. Den umgerüsteten Tieflader als Motivwagen einschließlich Zugmaschine stellen die Vereinsmitglieder Rolf und Marianne Meyer zu Hörste vom gleichnamigen Gartenbaubetrieb.

Mehr als 400 Rosenfreunde

Gerne hätten die Floristen die Herrichtung ihres Wagens demonstriert, aber dann „müsse die Presse auch zweimal die Blumen bezahlen“, wirft Gärtner Heinrich Geise scherzhaft ein. Die gute Laune ist tatsächlich spürbar. Auch hier sieht man mit gewisser Routine und ohne große Nervosität zuversichtlich dem Ereignis mit einem reibungslosen Ablauf entgegen. Motivation und Engagement müsse nicht erst herbeigezaubert werden, unterstreicht Geise. „Wir machen das aus Traditionspflege und wir wollen damit nicht zuletzt auch ein gelebtes Miteinander aufzeigen.“ An den Vorbereitungen arbeiteten 25 Mitglieder, im ganzen Bundesgebiet habe man über 400 Rosenfreunde, ist Wernemann nicht ohne Stolz.