Über 170 Arbeitsplätze betroffen RHM-Klinikgruppe übernimmt die Parkklinik Bad Rothenfelde

Park-Klinik in Bad Rothenfelde Archivfoto: Stefanie AdomeitPark-Klinik in Bad Rothenfelde Archivfoto: Stefanie Adomeit

Bad Rothenfelde. Die RHM-Klinikgruppe aus Deidesheim übernimmt die Parkklinik Bad Rothenfelde und das Gesundheitszentrum Hannover.

Einen entsprechenden Vertrag unterzeichneten jetzt RHM Geschäftsführer Dr. André M. Schmidt und Reinhard Dengg als Geschäftsführer und Vertreter der Parkklinik Bad Rothenfelde Betriebs GmbH und der Gesundheitszentrum Hannover Betriebs GmbH. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Das teilte die RHM Klinik- und Altenheimbetriebe GmbH & Co. KG am Montag mit. Das Grundstück der Klinik bleibt weiter in Denggs Besitz, der dieses für 20 Jahre an RHM verpachtet.

Die Zukunft sichern

„Ich werde nächstes Jahr 70 Jahre alt, daher war es an der Zeit die Parkklinik und das Gesundheitszentrum in andere Hände zu geben, damit die Klinik langfristig in eine sichere Zukunft geführt werden kann“, so Dengg, der diese Entscheidung als Vernunfts- und nicht als Herzensentscheidung definierte. „Das war eine wohlüberlegte und keine leichte Entscheidung, dazu habe ich ein Jahr gebraucht“, erklärte Dengg, der weiterhin als Berater für die Klinik tätig sein wird. Auch Parkklink-Prokurist Martin Stumpf wird unter dem neuen Inhaber seine Arbeit fortführen. „Für unsere Arbeitnehmer ändert sich nichts, weil RHM die Arbeitsverträge übernimmt“, erklärte Stumpf, der zudem berichtete: Die 170 Mitarbeiter seien von den Neuigkeiten zwar zunächst sehr überrascht gewesen, hätten dann jedoch großes Verständnis gezeigt.In Bezug auf den Käufer seines Unternehmens erklärte Dengg: „Ich denke, wir werden alle profitieren: Die Parkklink steht hervorragend dar und ist gerade mit Blick auf das MBOR Kompetenzzent für RHM interessant.“ RHM wiederum sei eine renommierte, starke Gruppe.

Fachklinik für Orthopädie

Die Parkklinik Bad Rothenfelde besteht als Fachklinik für Orthopädie und Rheumatologie, Psychosomatik und Psychotherapie sowie Interdisziplinäre Schmerztherapie seit 1986. Aufgrund ihres Standortes und der gehobenen Ausstattung gehöre sie in Niedersachsen zu den Spitzenbetrieben. Zur Klinik gehört das MBOR Kompetenzzentrum Bad Rothenfelde. Hier stehen über 25 realistische Arbeitsplätze für arbeitsplatznahe Trainings und Schulungen zur Verfügung.

Mitten im Stadtzentrum

Das Gesundheitszentrum Hannover – mitten im Stadtzentrum gelegen – ist eine der größten und modernsten ganztägig ambulanten Rehabilitationskliniken Deutschlands. Die ursprünglich als Modelleinrichtung konzipierte Klinik deckt mit sechs Indikationen alle wesentlichen Rehabilitationsbereiche ab und ist auch Partner der Berufsgenossenschaften.

„Ergänzung des Portfolios“

„Diese Einrichtungen ergänzen unser bestehendes Portfolio hervorragend. Sie bringen uns ein großes Stück voran auf dem Weg, ein starkes Versorgungsangebot mit komplexen Behandlungspfaden zu schaffen, die von der Operation bis zur teilstationären oder ambulanten Reha reichen“, erläutert RHM-Geschäftsführer Dr. André M. Schmidt. „Mit den Zukäufen ergänzen wir das aus Median und den RHM Kliniken und Pflegeheimen entstehende Gesundheitsunternehmen nicht nur um qualitativ sehr hochwertige Standorte, sondern um ein Know-how, das wir auf andere Standorte übertragen können. Außerdem erschließen wir mit den neuen Einrichtungen den niedersächsischen Markt weiter.“

Über RHM und MEDIAN-RHM

Die RHM Klinikgruppe ist ein deutsches Gesundheitsunternehmen. Sie besitzt und betreibt an zehn Standorten nach eigenen Angaben Akutkliniken, Rehabilitationskliniken sowie Alten- und Pflegeheime. Die Klinikgruppe verfügt über insgesamt rund 2400 Behandlungsplätze in 22 operativen Klinik- und Pflegebetrieben. Über 1600 Beschäftigte profitieren versorgen jährlich rund 25000 Patienten und Bewohner. Im laufenden Jahr 2015 fusioniert RHM Kliniken und Pflegeheime mit Median Kliniken. Es entsteht ein neues Gesundheitsunternehmen mit über 70 Einrichtungen, darunter Reha-Kliniken, Akutkrankenhäuser, Pflege- und Wiedereingliederungseinrichtungen an über 40 Standorten mit rund 10000 Mitarbeitern und ca. 12000 Betten.