Vier Tage Traumwetter Salzmarkt 2015: Besucherrekord in Bad Rothenfelde

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Bad Rothenfelde. „Wir sind stehend k.o.“, sagt Ina Kohlbrecher-Zippel von der Kur- und Touristik am Ende des 20. Bad Rothenfelder Salzmarktes. Schon lange nicht mehr habe das Traditionsfest einen so gewaltigen Besucherstrom verzeichnet. „Und schon lange nicht mehr hatten wir vier Tage lang schönes Wetter.“

Die Organisatoren des Salzmarktes sind hoch zufrieden. Schlichtweg alles habe gepasst. Sowohl der Mix an Ausstellern, von denen einige schon seit 20 Jahren dabei sind, als auch das Rahmenprogramm. Auf dem Brunnenplatz wurde gefeiert, getanzt und geklönt bis in die Nacht.

Den musikalischen Auftakt machte am Donnerstagabend das „Arcoustic Fun Orchestra“ aus Freiburg. Ina Kohlbrecher-Zippel hat die vier Musiker Coco, Lorenz und Thilo Buchholz sowie Roby Scheffert, auf der Freiburger Kulturmesse entdeckt. Die Band zeigte einigen Mut bei der Interpretation bekannter Charts und Klassiker der Rock&Pop-Geschichte und vertraute dabei ganz auf ihre Erfahrung und ihre Spielfreude. „Einfach klasse“, so der Kommentar von Ina Kohlbrecher Zippel.

Beat und Partystimmung

Am Freitag mischte die Osnabrücker Band „The Beat“ vor allem das Jungvolk mit rockigem Beat richtig auf und am Samstagabend sorgten „Billboard“ für Partystimmung auf dem Brunnenplatz. Den Musikalischen Frühschoppen bestritten dieses Mal der „Koor zonder Naam“ (Chor ohne Namen) aus Bad Rothenfeldes Partnergemeinde Dedemsvaart. Die gut gelaunten Sänger begeisterten die Gäste mit niederländischen Schlagern, aber auch deutschen Stücken wie “Drei kleine Italiener“. Zur Freude der Gäste ließen die Sänger während ihres Konzertes eine weiße Taube fliegen, die sich schnurstracks auf den Heimweg in ihren 170 Kilometer entfernten Heimatort in der Provinz Overijssel machte.

Während der gesamten vier Tage unterhielt auch immer mal wieder das Kurorchester Serenata die Gäste. Am Samstagnachmittag gab der Musikzug Wiesental ein Platzkonzert und zum abschließenden Kaffeekonzert lud am Sonntagnachmittag das Akkordeonorchester ein.

„Feuerflut“ statt Feuerwerk

Neu war in diesem Jahr die Feuershow der Gruppe „Feuerflut“ aus Herford, die das traditionelle Feuerwerk ersetzte. Dass die Entscheidung der Kur- und Touristik goldrichtig war, bewies die Reaktion des Publikums, dass am Ende der Darbietung immer wieder eine Zugabe forderte. Die beiden Akteure Jens und Shilan wirbelten mit brennenden Stäben, Kugeln oder Reifen umher, untermalt von toller Musik beispielsweise aus den bekannten Showproduktionen „Lord of the dance“ und „Riverdance“.

Aber auch für nicht musikalische Gäste hatte der Salzmarkt vieles zu bieten. Beim Rundgang um die alte Saline konnten die Gäste an verschiedenen Ständen mit Kunsthandwerk und anderen schönen Dingen stöbern oder verschiedenen Handwerkern, zum Beispiel einem Korbflechter, bei der Arbeit zuschauen. Für die Unterhaltung der Kinder sorgte unter anderem der Spielefant aus Oldenburg mit Dino Max, der mit den kleinen Gästen sang und tanzte.

Kaum ist heute der letzte Stand abgebaut, schauen die rührigen Mitarbeiter der Kur- und Touristik schon wieder auf das nächste Event. Am Freitag, 19. Juni, findet im Konzertgarten ab 19.30 Uhr die zweite „Celtic Night“ statt. Für irische Klänge werden wieder die „Old blind dogs“ und die Gruppe „Crosswind“ sorgen.


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