Fläche soll Gefahren mindern 12 neue PKW-Plätze für Bad Rothenfelder Grundschule

Von Frank Muscheid

Eröffneten mehr Platz für Schulverkehr und -entwicklung (von links): Imke Panajotow-Pilz, Stephan Breitzke von der Baubteilung, Heike Brinkmann, Klaus Rehkämper und Edmund Tesch. Foto: Frank MuscheidEröffneten mehr Platz für Schulverkehr und -entwicklung (von links): Imke Panajotow-Pilz, Stephan Breitzke von der Baubteilung, Heike Brinkmann, Klaus Rehkämper und Edmund Tesch. Foto: Frank Muscheid

Bad Rothenfelde. Meist herrscht Ruhe, kurz vor acht und 13 Uhr aber bricht an der Frankfurter Straße der Ansturm los. „Fast ein Drittel unserer 230 Schüler werden mit dem Auto gebracht“, schätzt Heike Brinkmann, Leiterin der Grundschule Bad Rothenfelde. Gefährlich eng bei bislang nur drei Stellplätzen auf dem Vorplatz – und Staugefahr für den Verkehr. Am Freitag hat sie den neuen Parkplatz mit 12 PKW- und 48 Fahrrad-Stellplätzen miteröffnet.

Für 70000 Euro hat die Gemeinde auf zugekauften 600 Quadratmetern seit 18. September neues Betonsteinpflaster zu rotbunten Fahrspuren und anthrazitenen Stellplätzen verlegen lassen, inklusive Gehweg, Metallbügel für Fahrräder, eingefasster Grünflächen und noch ausstehender Begrünung. Laden die Eltern ihre Kinder nur aus, sollen sie die Parkbuchten möglichst gar nicht nutzen, sondern die Einbahn-Schleife bis zum Schulhofzugang fahren, wo die Kinder rechts aussteigen, erklärt Schulausschussvorsitzende Imke Panajotow-Pilz das Konzept. Sonst könnte es beim Zurücksetzen einen Rückstau geben. Der Platz ist Schulgebäude-Besuchern vorbehalten. Sehen möchten Schulleitung und Verwaltung auch keine Parker mehr in der Busbucht. An Wochenenden und Feiertagen biete sich der Platz aber, fünf Fußminuten vom Kurzentrum weg, für Tagesgäste an, so Bürgermeister Klaus Rehkämper, der ihn offiziell eröffnete. Weitere 15000 Euro sind in die Sanierung des Schulvorplatzes geflossen: Natursteinpflaster, Platten, Borde und Eingangspodest wurden während der Herbstferien instandgesetzt, ein kaputter Springbrunnen wurde abgerissen.

Vor etwa zwei Jahren habe die Kommune die 1000 Quadratmeter neben dem Schulgelände gekauft, so Rehkämper. 400 Quadratmeter davon hinter dem Parkplatz sind noch Grünfläche, dort könnte mal eine weitere Parkfläche oder auch eine Schulerweiterung entstehen angesichts der ausgereizten Nachmittagsbetreuung der verlässlichen Grundschule, die aber noch keine Ganztagsschule ist.

„Wir hoffen, dass das Bringen und Abholen der Schüler sicherer und zu den Stoßzeiten entzerrt wird – im Interesse der Kinder“, sagt Schulleiterin Heike Brinkmann. „Der gesamte Rat begrüßt die Entwicklung vor Ort“, so Ratsvorsitzender Edmund Tesch. „Das ist eine Chance für die Zukunftsfähigkeit der Schule.“ Er hoffe, dass sich der Parkplatz bewähre.