Neubau des Bad Laerer Kindergartens am Springhof offiziell eröffnet Einweihung mit Paukenschlag

Von Danica Pieper

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Bad Laer. So langsam leben sich die Kindergartenkinder vom Springhof in ihrem neuen Gebäude ein: „Alles fügt sich ineinander wie ein Puzzle“, erklärte Leiter Björn Fließ. Vor zwei Wochen zogen drei Kindergarten- und eine Krippengruppe in den Neubau, nun weihte der Bad Laerer Kindergarten das Gebäude offiziell ein.

Die Freude war groß im Kindergarten am Springhof: Nach einem Jahr provisorischer Unterbringung konnten die 51 Kinder jetzt endlich den Neubau beziehen. Die Errichtung eines Zweitgebäudes war nötig geworden, um den steigenden Bedarf an Betreuungsplätzen in Bad Laer zu decken. „Es gab einen Bedarf, dem die Kindergärten nicht mehr entsprechen konnten“, erklärte die pädagogische Leiterin der Einrichtung Veronika Siebenand-Albers.

Gleichzeitig haben sich auch die Anforderungen an die Betreuung verändert: Die Kinder besuchen bereits ab dem ersten Lebensjahr die Krippe, und das bis zu acht Stunden am Tag. Diesen Bedingungen versucht der Kindergarten am Springhof mit seinem Neubau gerecht zu werden. „Die Kinder sind vielen Reizen über viele Stunden ausgesetzt“, erklärte Siebenand-Albers. „Uns war es daher ein großes Anliegen, die bestmögliche Akustik zu schaffen.“ Zudem seien die Räume so gestaltet, dass die Kinder in kleinen Gruppen spielen oder sich auch mal zurückziehen könnten. In einer Cafeteria nehmen die Kleinen gemeinsam ihre Mahlzeiten ein. Erst wenn die Grundbedürfnisse befriedigt seien, könne man sich der Bildung zuwenden, so Siebenand-Albers.

Das neue Gebäude verfügt über eine Fläche von 670 Quadratmetern und beherbergt eine Regelgruppe mit 25 Kindern, zwei heilpädagogische Gruppen mit jeweils acht Kindern sowie eine Krippengruppe mit zehn Kindern, die seit diesem Jahr auch integrativ tätig ist. Weitere sechs heilpädagogische Gruppen werden im Hauptgebäude betreut. Träger der Einrichtung ist der Verein für heilpädagogische Hilfe Bad Rothenfelde.

Die Freude über die Einweihung war groß bei den etwa 100 Gästen: „Hier wird Inklusion gelebt und umgesetzt. Für Bad Laer ist das ein großer Gewinn“, erklärte der stellvertretende Bürgermeister Alois Diekamp. Auch Architekt Josef Ossege und Lydia Raming vom Verein für heilpädagogische Hilfe überbrachten ihre Glückwünsche, die Pastoren Maik Stenzel und Reinhard Keding segneten die Räume. Der Auftritt des Perkussions-Ensembles „Groove-Onkels“ sorgte schließlich dafür, dass Leben in die neue Bude einkehrte.


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