Woche der Wiederbelebung DRK Dissen-Rothenfelde zeigt Defibrillator-Einsatz

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Im Notfall richtig handeln: Holger Meyer-Sickendiek, Beate Bockamp und Jens Bollmann vom DRK Ortsverein Dissen-Bad Rothenfelde (von links) zeigen, dass das gar nicht so schwer ist. Foto: Carolin HlawatschIm Notfall richtig handeln: Holger Meyer-Sickendiek, Beate Bockamp und Jens Bollmann vom DRK Ortsverein Dissen-Bad Rothenfelde (von links) zeigen, dass das gar nicht so schwer ist. Foto: Carolin Hlawatsch

Dissen. Die „Woche der Wiederbelebung“, die im vergangenen Jahr von Anästhesie-Ärzten ins Leben gerufen wurde, findet nun vom 22. bis 26. September zum zweiten Mal statt. In der ganzen Bundesrepublik haben sich Hilfsorganisationen angeschlossen, um den Leuten die Unsicherheit und Angst vor Widerbelebungsmaßnahmen zu nehmen. Auch der DRK-Ortsverein Dissen-Bad Rothenfelde beteiligt sich an der Aktion.

Am Montag, den 22. September, ab 19 Uhr zeigen die Helfer des DRK in der Aula der Realschule Dissen, wie man richtig reanimiert, und erklären den Umgang mit einem Defibrillator. Dieses medizinische Gerät, das auch Schockgeber genannt wird, hängt inzwischen in vielen öffentlichen Einrichtungen aus, so auch im Dissener Hallenbad. Es kann durch gezielte Stromstöße Herzrhythmusstörungen beenden.

„Oft erleben wir als Sanitäter vor Ort, wie hilflos die Verwandten reagieren, wenn bei einem Familienmitglied ein Herzinfarkt auftritt. Würden sie aber Erste-Hilfe-Maßnahmen beherrschen, könnte Zeit gewonnen und die Überlebenschancen des Patienten verdreifacht werden“, wissen Bereitschaftsleiter Jens Bollmann und Holger Meyer-Sickendiek, Leiter der „Sanitäter vor Ort“ (SavO). Zusammen mit anderen Mitgliedern des DRK-Ortsvereins Dissen-Bad Rothenfelde erklären sie am Montag an sechs Stationen, wie man bei einem Herzstillstand richtig reagiert. Auch anderes Erste-Hilfe-Wissen wie zum Beispiel die Wundversorgung wird aufgefrischt. „Wir sind für die Fragen der Besucher offen“, kündigten die DRK-Helfer an, die auf mehr interessierte Besucher als im letzten Jahr hoffen. „Schließlich geht dieses Thema jeden an“, meint Jens Bollmann. Zusammen mit seinem Team, will er Menschen die Hemmschwelle vor der Reanimation nehmen.


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