Besucherströme reißen nicht ab Zahl der Führungen zur „lichtsicht 4“ verdreifacht

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Besucher vor der Projektion von Robert Seidel. Foto: Angela von BrillBesucher vor der Projektion von Robert Seidel. Foto: Angela von Brill

Bad Rothenfelde. „Im Vergleich zu lichtsicht 3 haben sich die Zahlen der Führungen bis jetzt verdreifacht“, präsentiert Marion Carey-Yard, Geschäftsführerin der lichtsicht gmbh, nicht ohne Stolz die ersten Zahlen der diesjährigen Projektions-Biennale. An manchen Wochenenden waren alle privaten und öffentlichen Führungen komplett ausgebucht und auch die 50 Audioguides waren vergriffen. Alleine für das kommende Wochenende sind 35 Führungen geplant.

„Einerseits hat sich die lichtsicht als außergewöhnliches Projektionserlebnis in den letzten Jahren einen Namen gemacht, andererseits sind wir aber auch in diesem Jahr gerade im Marketing neue Wege gegangen und haben die Infrastruktur vor Ort deutlich verbessert“, erklärt Carey-Yard den Erfolg.

Eine gelungene Bereicherung zu den klassischen Führungen sind die Audioguides zur lichtsicht 4 mit der offiziellen Begrüßung vom bekannten Schauspieler Sky du Mont. Damit ist es den Besuchern auch an Tagen und zu Zeiten, wo es keine offiziellen Führungen gibt, möglich, erklärende Informationen über die 13 Kunstwerke in Bad Rothenfelde zu bekommen. Die Audioguides können jeden Abend am lichtsicht-Shop zwischen den beiden Gradierwerken für jeweils 90 Minuten ausgeliehen werden.

Auch der lichtsicht-Shop an sich ist neu. Hiermit haben die Besucher einen zentralen Treffpunkt, an dem sie allgemeine Informationen über die lichtsicht 4 erhalten, die Tickets für die öffentlichen Führungen kaufen und sich mit einem Katalog zur diesjährigen Projektion ausstatten können. Zahlreiche nützliche Souvenirs wie Taschenlampe und Regenschirm, aber auch Postkarten und Poster, sind dort erhältlich. In unmittelbarer Nähe stehen einige Stände, an denen man sich vor oder nach der Besichtigung mit einem Glühwein aufwärmen oder den kleinen Hunger mit einer Wurst oder einem Tapas-Teller stillen kann.

Auch die Infrastruktur um die Gradierwerke wurde von der Stadt Bad Rothenfelde deutlich verbessert. Eine indirekte Beleuchtung gibt den Blick auf den Rundweg frei, wird aber beim Betrachten der Projektionen nicht als störend empfunden. „Wir sind immer bestrebt, die optimale Lösung zu finden: die normale Beleuchtung war zu hell, ohne Beleuchtung wäre es zu gefährlich“, schildert Carey-Yard die besonderen Anforderungen der lichtsicht. „Wir wollen auch in Zukunft uns immer weiter verbessern und neue Wege beschreiten, so wie zum Beispiel in der überaus gelungenen Kooperation mit dem Theater Osnabrück. Die Kombination der Projektionskunst mit Gesang, Musik und Text ist überraschend gut angenommen worden und sicher noch ausbaufähig.“

Die lichtsicht 4 läuft noch bis zum 5. Januar 2014. Informationen dazu gibt es bei der Kur und Touristik Bad Rothenfelde GmbH, Telefon: 05424/2218-0, E-Mail: touristinfo@bad-Rothenfelde.de und auf der Internetseite www.lichtsicht-biennale.de .


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