Steife Brise zum Saisonende Alle Jahre wieder: Segelabnahme von der Bad Rothenfelder Windkunst

Von pm

Bei der Segelabnahme von den Flügeln der Windkunst auf dem Neuen Gradierwerk wehte eine „bannig steife Brise“.  Foto: Bad RothenfeldeBei der Segelabnahme von den Flügeln der Windkunst auf dem Neuen Gradierwerk wehte eine „bannig steife Brise“. Foto: Bad Rothenfelde

Bad Rothenfelde. Segler hätten den Wind an diesem Nachmittag vermutlich begrüßt. Für die Segelabnahme von den Flügeln der Windkunst auf dem Neuen Gradierwerk war das schon eine „bannig steife Brise“.

Das Segelreffen ist wie auf einem Schiff eine Gemeinschaftsarbeit. Auf der Plattform haben sich viele Helfer und Zuschauer eingefunden. Wenn jemand in die Flügel der Windkunst klettert, sieht es etwas abenteuerlich aus. Aber jeder Handgriff sitzt. Unten werden Stoffbahnen ordentlich gefaltet, als würden sie für die Heißmangel vorbereitet. Tatsächlich müssen sie vor dem endgültigen Winterlager im Keller des Kurmittelhauses erst trocknen, um Stockflecken zu vermeiden.  

Nach dem Abnehmen der Segel, beschließt der Vorstand des „Förderverein zum Erhalt der Bad Rothenfelder Gradierwerke“ in geselliger Runde mit einem Imbiss die Saison. Die Winterpause betrifft nur die Führungen aber nicht die Pläne für die nächsten Projekte.

Auf der Agenda steht als nächstes einen neuen Abschnitt des alten Solegangs begehbar zu machen. Für die 50 Meter vom Treppenabgang bis zum Kassenhaus am Eingang des Konzertgartens werden 40.000 Euro investiert. Und jede Menge Arbeit von den vielen ehrenamtlichen Helfern. 


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