Ehrenamtskarte aufwerten Vereine sollen Vorschläge einreichen

So sieht die Ehrenamtskarte in linden aus. Foto: Jessica LehbrinkSo sieht die Ehrenamtskarte in linden aus. Foto: Jessica Lehbrink

Bad Rothenfelde. Die Bad Rothenfelder Ehrenamtskarte soll weiter aufgewertet werden. Im Schul-, Jugend- und Sozialausschuss berichtete Karl-Wilhelm Twelkemeyer vom Bestreben der Verwaltung, die Karte noch attraktiver zu machen.

„Das Ehrenamt hat es verdient, dass wir etwas dafür tun“, so Twelkemeyer. Die 2015 aufgelegte Ehrenamtskarte soll Dank und Anreiz zugleich sein. Sie gewährt unter anderem freien Eintritt in den Demonstrations- und Inhalationsgang des Neuen Gradierwerks, in das Heimatmuseum und die kostenlose Ausleihe von Büchern aus der Gemeindebücherei sowie mehrere Vergünstigungen. Die Resonanz war nach Aussage Twelkemeyers bislang allerdings eher schwach. Die Verwaltung prüft deshalb, ob weitere Vergünstigungen die Attraktivität der Karte steigern könnten. Die Vorstände von Vereinen und Verbänden forderte er auf, Ehrenamtliche vorzuschlagen, die mit der Karte ausgezeichnet werden sollen.

Über das Austauschtreffen zur ehrenamtlichen Seniorenarbeit berichtete Sandra Warnecke den Ausschussmitgliedern. Im Juli fand das Treffen statt, nach dem sich bereits die ersten Teilnehmer mit Ideen, Anregungen und Unterstützungsangeboten meldeten. Mehrfach geäußert wurde dabei der Wunsch nach einem „Citytaxi“, das jene Stellen im Ort anfährt, die vom ÖPNV bislang abgeschnitten sind – darunter etwa der Friedhof oder der Edeka-Markt. Die Seniorenbeauftragte Imke Panajotow-Pilz regte an, in Gesprächen mit den Betreibern des Klinik-Busses abzuklären, ob dieser seine Route entsprechend ausdehnen könnte.

Für die ehrenamtliche Seniorenarbeit selbst sind die nächsten Schritte geplant. So sollen die Interessierten sich im Erzählcafé vorstellen. Erfolgen soll außerdem eine Abstimmung mit dem gleichfalls in der Seniorenarbeit tätigen Generationennetzwerk.

Auch die Kommunalpolitik ist ein Ehrenamt. In die Arbeit von Rat und Ausschüssen schnuppert im Rahmen des Mentoring-Programms „Frauen. Macht. Demokratie“ nun Sophia Wernemann hinein. Am Dienstag begleitete sie ihren Mentor Dirk Lange-Mensing zur Sitzung des Schul-, Jugend- und Sozialausschusses. Und weitere Sitzung werden folgen.


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