Sommerkonzert bei Kaiserwetter Bunter Strauß aus schönen Melodien in Bad Rothenfelde

Auftakt: Vor dem Konzert marschierten Bläser und Sänger um das Gradierwerk zur Konzertmuschel. Foto: Anke SchneiderAuftakt: Vor dem Konzert marschierten Bläser und Sänger um das Gradierwerk zur Konzertmuschel. Foto: Anke Schneider

Bad Rothenfelde. Zum zehnten Mal in Folge luden Chöre aus dem Südkreis zu einem Sommerkonzert im Bad Rothenfelder Konzertgarten ein. Bei 30 Grad im Schatten eine echte Herausforderung für Sänger – und Besucher.

Zunächst starteten die Musiker zu einem Marsch um das Gradierwerk. Vorweg marschierte das Blasorchester Borgloh und spielte bekannte Stücke wie „Ein Jäger aus Kurpfalz“. Dahinter reihten sich die Sänger des MGV Dissen, des MGV Hilter und des Kirchenchores Cäcilia Kloster Oesede ein. 

An der Konzertmuschel angekommen begrüßte Vladimir König die Gäste. Der Dirigent leitet alle drei Chöre und stellte zunächst die beteiligten vor. Darunter Konzertpianistin Natalia Palamartschuk, die den Gesang der Männer auf dem Klavier begleitete. Gesondert begrüßt wurde auch das bis vor Kurzem aktive Chormitglied Herbert Thiel, der sich mit nun 94 Jahren Konzerte lieber aus dem Zuschauerraum heraus anhört.

Den Auftakt des Sommerkonzertes machten die Sänger aus Hilter und Dissen. Mit "Hereinspaziert, hereinspaziert" aus der Operette „Der Rittmeister“ luden sie das in der Umgebung spazierende Fußvolk ein, ebenfalls Platz zu nehmen. Es dürften am Ende fast 300 Menschen gewesen sein, die dem Konzert lauschten.

Sommerkonzert: Vladimir König dirigierte alle drei Chöre. Foto: Anke Schneider

Die Herren brachten Lieder aus verschiedenen europäischen Ländern, bevor es mit dem bekannten Paul-Lincke-Lied „Berliner Luft“ und „Wo es Mädels gibt, Kameraden“ aus der Operette „Blume von Hawaii“ urdeutsch wurde. Im zweiten Teil übernahmen die Herren des Kirchenchores Kloster Oesede das Ruder und steuerten „Wein, Weib und Gesang“ oder „Die zwölf Räuber“, aber auch Gänsehautstücke wie „Halleluja“ von Georg Friedrich Händel bei.

Danach waren erneut die Herren aus Dissen und Hilter am Ruder und die Gäste hörten unter anderem „La Pastorella“, „Sierra Madre del Sur“ und „O bella Ciao“. Begleitet wurde sie dieses Mal von Norbert Schulz am Schlagzeug, Gerd Hüsing am Bass, Eric Wordtmann an der Gitarre und Natalia Palamartschuk am Klavier. Das Ende des Konzertes gestaltete dann die Blaskapelle Borgloh mit erfrischender Blasmusik.

Zuspruch: Rund 300 Gäste hatten sich im Konzertgarten eingefunden. Foto: Anke Schneider


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