Kunstvolles und Dekoratives Rothenfelder Hobbykünstlermarkt erstmals zum Frühjahr

Für die Hospizgruppe Südlicher Landkreis Osnabrück freute sich Koordinatorin Astrid Graf über den regen Besuch beim Hobbykünstlermarkt. Foto: Petra RopersFür die Hospizgruppe Südlicher Landkreis Osnabrück freute sich Koordinatorin Astrid Graf über den regen Besuch beim Hobbykünstlermarkt. Foto: Petra Ropers

Bad Rothenfelde. Kunsthandwerk, Handarbeitskunst und frühlingshafte Dekorationen lockten am Sonntag zahlreiche Besucher ins Campotel: Rund 30 Aussteller präsentierten ihre liebevoll gefertigten Schätze beim Hobbykünstlermarkt.

In der Vorweihnachtszeit hat der Markt bereits Tradition. Nun jedoch lud Organisatorin Birgit Fischer erstmals im beginnenden Frühling zum anregenden Bummel ein. Aussteller aus dem gesamten Osnabrücker Land, dem angrenzenden Westfalen und aus dem Bielefelder Raum brachten Selbstgebasteltes, Selbstgefertigtes und auch ein wenig Selbstgebackenes mit ins Campotel. „Das ist mein Hobby geworden“, verriet Birgit Fischer, die vor über 20 Jahren bereits den adventlichen Hobbykünstlermarkt in Bad Iburg ins Leben rief. 

Ganz so lange währt die künstlerische Markttradition im Campotel zwar noch nicht. Aber der Vorweihnachtsmarkt feiert in diesem Jahr immerhin schon seinen fünften Geburtstag. Passend zum nahenden Osterfest warteten nun jedoch frühlingshafte Dekorationen, Schönes zum Fest, kleine und auch große Geschenkideen auf die Besucher, die gut gelaunt durch die Flure des Campotels streiften.

Naturmaterialien auf Leinwand

Häkelpuppen und -tiere aus Bio-Baumwolle für die Kleinsten brachte Janine Bostanci von „Loop Baby“ aus Halle mit nach Bad Rothenfelde. „Früher habe ich die Puppen alle selbst gehäkelt“, berichtete sie. Inzwischen ist die Nachfrage so groß, dass sie selbst mit dem Design vollauf beschäftigt ist. Kreatives aus Holz, selbst kreierter Schmuck, Taschen, Tees und Süßes zum Fest: Das Angebot zum Hobbykünstlermarkt war breit gefächert. Gemälde ohne Farbe – geht das? Bei Rita Bohm, Mitglied des Kunstkreises, durchaus.

Denn für ihre Gemälde verwendet sie Naturmaterialien wie roten Ton, dunklen Schiefer, Ocker aus Hilter oder Schwarzkreide aus Vehrte. Das Ergebnis präsentierte sich den Kunstinteressierten im Campotel. Und auch in den Westerwieder Bauernstuben sind ihre Bilder derzeit ausgestellt. 

Beim Zeichnen von Mangas ließ sich die junge Künstlerin Kira Martin während des Hobbykünstlermarktes über die Schulter schauen. Foto: Petra Ropers


Kunst ganz anderer Art entstand am Stand von Kira Martin vor den Augen der Besucher. Denn die gebürtige Osnabrückerin hat sich den Mangas, der japanischen Comic-Kunst, verschrieben.

Spenden für Hospizgruppe

„Die Mangas haben mich schon mit 15, 16 Jahren fasziniert“, verriet sie. Ihr Traum: Ein eigenes Comic zu zeichnen. Dafür allerdings fehle ihr bislang noch die Zeit. Dafür entstehen aber fantasievolle bis fantastische kleine Kunstwerke mit viel Liebe zum zeichnerischen Detail. Wie Kira Martin folgte eine ganze Reihe von Anbietern zum ersten Mal der Einladung zum Hobbykünstlermarkt. Und darüber freute sich nicht nur Organisatorin Birgit Fischer, sondern auch die Hospizgruppe Südlicher Landkreis Osnabrück.

Denn ihrer Arbeit kommt ein Teil der Standgebühren zugute und auch der Inhalt der aufgestellten Sparschweine. Zum Dank gab es kleine Geschenke, gespendet von den Firmen Homann und Duni. Und natürlich informierte Astrid Graf als hauptamtliche Koordinatorin auch gerne über die Arbeit der Hospizgruppe, die im Kastanienhof in Hilter demnächst ihr Büro hat.


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