Erste Landeskönigin der SSG Stefanie Meiner mit Traum-Treffer zur Ehrenkette

Mit der Luftpistole zum Sieg: Der Landeskönigin des WSB, Stefanie Meiner, gratulierten in Bad Rothenfelde Vertreter von WSB, Schützenkreis und SSG. Foto: Petra RopersMit der Luftpistole zum Sieg: Der Landeskönigin des WSB, Stefanie Meiner, gratulierten in Bad Rothenfelde Vertreter von WSB, Schützenkreis und SSG. Foto: Petra Ropers

Bad Rothenfelde. Weitgereiste Gäste begrüßte am Sonntag die SSG Bad Rothenfelde: Der Landeskönigin Stefanie Meiner statteten Vertreter des Westfälischen Schützenbundes einen Besuch ab.

Die Ehrenkette trägt sie bereits seit Oktober vergangenen Jahres: Beim Westfälischen Schützentag in Gelsenkirchen holte Stefanie Meiner zum ersten Mal die Landeskönigswürde nach Bad Rothenfelde. Mit der Auszeichnung als „Beste Frau“ der SSG Bad Rothenfelde sicherte sie sich im Rahmen des Heimatfestes zuvor die Teilnahme am Landeswettkampf.

Wahlweise mit Luftgewehr oder Luftpistole treten die Schützen beim Wettkampf um die Landeskönigswürde des Westfälischen Schützenbundes (WSB) an. Stefanie Meiner fiel die Entscheidung dabei nicht schwer. Schließlich betreibt die ambitionierte Schützin der SSG Bad Rothenfelde bereits seit ihrem 14. Lebensjahr den Sport mit der Luftpistole. Und sie bewies auch im Gelsenkirchener Schießstand mit ihrem Sportgerät Nervenstärke, ein gutes Auge und eine bemerkenswert ruhige Hand: Ihr bester Schuss traf die Scheibe mit 10,9 und einem Teiler von 13 – also nur 13 Tausendstel vom absoluten Zentrum des Schwarzen entfernt.

Vierte Frau mit Landestitel

Damit ist sie nun die vierte Frau in der Geschichte des Westfälischen Schützenbundes, die die silberne Ehrenkette trägt, und eine von wenigen, die diese mit der Luftpistole errang. Für den Schützenkreis Teutoburger Wald – selbst vor zwei Jahren in Bad Rothenfelde Ausrichter des Westfälischen Schützentages – machte Stefanie Meiners Erfolg das Triple komplett: Innerhalb von nur zwei Jahren errangen Schützen aus dem Schützenkreis alle drei möglichen Landestitel.

Verbunden sind mit der Landeskönigswürde auch so manche Verpflichtungen. So führte Stefanie Meiner den Einzug der Majestäten beim Kreisschützenball an. Und auch das Kreisschützenfest, das im August in Bad Iburg stattfindet, hat sie bereits in ihrem Terminkalender stehen. Doch der Westfälische Schützenbund, der seit 1975 einen Landeskönig ermittelt, lässt seine Majestäten während und nach ihrer Amtszeit nicht allein. Als Sprecher der Landeskönige hält Bernd Wigge – selbst im Jahre 2001 im Amt – einen engen Kontakt.

Bundeswettkampf Ende April

Gemeinsam mit Arnold Kottenstedde, Vizepräsident des WSB, besuchte er am Sonntag die SSG Bad Rothenfelde. Stefanie Meiner hat unterdessen schon die nächste Herausforderung vor Augen: Sie tritt Ende April in Werningerode zum Wettkampf um die Bundeskönigswürde an. Und nicht nur die SSG, sondern auch der gesamte Westfälische Schützenbund drücken ihr dafür die Daumen. Schließlich sind seit dem letzten Bundestitel in den Reihen des WSB schon einige Jahre vergangen.

Dem Schützenkreis, vertreten durch Präsident Heinz Ahring und Kreissportleiter Jürgen Stumpe, rang Arnold Kottenstedde ein Versprechen ab: „Wenn du Bundeskönigin wirst, dann fahren wir dich in einer Kutsche durch Bad Rothenfelde.“


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