Keine Zigaretten am Beckenrand Wirtschaftsplan und Ergänzung zur Badeordnung in Bad Rothenfelde beschlossen

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Bauarbeiten an der Zufahrt zum Parkplatz Therme/Freibad in Bad Rothenfelde. Voraussichtlich Anfang März soll die neue Schrankenanlage in Betrieb gehen. Archivfoto: Achim KöppBauarbeiten an der Zufahrt zum Parkplatz Therme/Freibad in Bad Rothenfelde. Voraussichtlich Anfang März soll die neue Schrankenanlage in Betrieb gehen. Archivfoto: Achim Köpp

Bad Rothenfelde. Ein Minus von rund 370.000 Euro und damit 100.000 Euro weniger als für 2018 sieht der Wirtschaftsplan des Eigenbetriebs Bäderbetriebe für die Gesundheitstherme für das laufende Jahr und die folgenden vor.

Dem Wirtschaftsplan für die Gesundheitstherme und das Sole-Freibad stimmte der Betriebsausschuss Eigenbetrieb Bäderbetriebe zu. Positiv wirkt sich dabei auf die Planzahlen der Gesundheitstherme insbesondere die geänderte Parkraumbewirtschaftung aus. Voraussichtlich Anfang März soll die neue Schrankenanlage in Betrieb gehen. Die – derzeit noch geschätzten – Erlöse stehen wegen des späteren Starttermins für das angelaufene Jahr mit 100.000 Euro, für die folgenden Jahre mit jeweils 110.000 Euro auf der Einnahmenseite.

Bei geringfügig geänderten Aufwendungen ergibt sich so ein Betriebsergebnis nach Zinsen und Abschreibungen von minus 370.000 Euro. Zum Vergleich: Der Plan für 2018 sah ein Minus von 460.000 Euro vor. Die tatsächlichen Zahlen stehen erst mit dem Jahresabschluss zur Verfügung. Das gilt auch für das Freibad. Allerdings steht schon jetzt fest, dass dort der außergewöhnlich lange, warme Sommer auf der Einnahmenseite positiv zu Buche geschlagen hat.

Renovierung vor Saisonstart

„Wir werden von der guten Saison noch etwas zehren können“, versicherte Bürgermeister Klaus Rehkämper. Er erinnerte jedoch gleichzeitig daran, dass Freibad und Gesundheitstherme stets Verlustbetriebe seien. Zwar muss deshalb die Kostenseite stets besonders im Auge behalten werden. Dennoch sollen rechtzeitig zur neuen Saison im Freibad Renovierungsarbeiten an Duschen und Toiletten erfolgen. Für Grundstücks- und Gebäudeunterhaltung stehen deshalb im laufenden Jahr 20.000 Euro zusätzlich und damit insgesamt 51.000 Euro im Wirtschaftsplan.

Einmalig 20.000 Euro seien unter Umständen nicht genug, gab Frank Bunselmeyer (SPD) zu bedenken. Auf seinen Antrag hin erhöht sich deshalb auch im kommenden Jahr der Planansatz an dieser Stelle um 20.000 Euro. Zusätzlich soll die Verwaltung für die Zukunft über investive Maßnahmen nachdenken. Eine Warmwasseraufbereitung mittels Sonnenenergie für das Brauchwasser regte Bunselmeyer in diesem Zusammenhang an.

Investive Maßnahmen prüfen

Die sanitären Anlagen seien insgesamt nicht zufriedenstellend, gab Onat Temme (SPD) zudem zu bedenken. Mit den jetzt anvisierten Renovierungsmaßnahmen sei das Problem nicht dauerhaft gelöst: „Für die Zukunft sollten wir uns überlegen, inwieweit hier eine Verbesserung erreicht werden kann.“ Auch Bürgermeister Rehkämper befürwortete eine grundlegende Betrachtung des Sanitärbereichs. „Erst einmal sollten wir uns aber auf die kommende Saison vorbereiten.“

Das übereinstimmende Ziel formulierte Frank Bunselmeyer abschließend: „Es geht darum, langfristig die Attraktivität des Bades zu erhöhen.“ Und dazu soll auch ein zusätzlicher Passus in der Haus- und Badeordnung des Sole-Freibades beitragen. Er legt fest, dass das Rauchen nur außerhalb des Umkleide-, Sanitär- und Badebereiches gestattet ist und formuliert zugleich unmissverständlich: „Dafür bereitgestellte Aschenbecher sind zu benutzen. Die Liegewiesen sind von Zigarettenresten freizuhalten.“


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