Premiere in der kalten Jahreszeit Feuershow als neues Highlight im Carpesol Bad Rothenfelde

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Der Höhepunkt des halbstündigen Programms ist das Feuerspucken, bei dem vor allem auf die unterschiedlichen Winde und Böen geachtet werden muss. Foto: Sina-Christin WilkDer Höhepunkt des halbstündigen Programms ist das Feuerspucken, bei dem vor allem auf die unterschiedlichen Winde und Böen geachtet werden muss. Foto: Sina-Christin Wilk

Bad Rothenfelde. Das wöchentliche Lichtermeer ist mittlerweile fester Bestandteil des Rahmenprogramms des Carpesol in Bad Rothenfelde. Am Freitagabend war nun erstmals Gaukler Olaf to Ossenbrügge mit seiner Feuershow zu Gast und heizte den Besucher trotz regnerischen Wetters gehörig ein.

Als er 16 Jahre alt war, habe er von einem damaligen Betreuer im Sportverein die ersten Jonglage-Tricks gelernt, erzählt der heute 45-Jährige. „Im Laufe der Jahre ist die Begeisterung immer weiter angewachsen und mittlerweile sind die Auftritte und Feuershows zu einem richtigen Nebenberuf geworden“, so der Gaukler, der im wahren Leben Olaf Pieper heißt. Nach und nach habe er sich selber neue Kunststücke beigebracht und allmählich damit begonnen, das Feuer als Element in seine Vorführungen einzubauen. „Um die Gefahr möglichst gering zu halten, sollte man auf jeden Fall regelmäßig trainieren. Ohne Übung ist insbesondere das Feuerspucken nicht zu unterschätzen.“

Besondere Freude mache es ihm, sein Wissen an Kinder und Jugendliche weiterzugeben und ihnen die Kunst des Jonglierens beizubringen. So wurde der Gaukler bei seinem Auftritt im Carpesol beispielsweise von seinem Schützling Cedric unterstützt. „Manche Tricks kann er inzwischen besser und schneller als ich. Das zu sehen freut mich sehr“, erklärt Pieper.

Laut Betriebsleiterin Mareike Weber sei die Feuershow die erste dieser Art im Carpesol gewesen. Ursprünglich habe man den Gaukler zu einer anderen Veranstaltung einladen wollen, allerdings sei dann die Idee entstanden, die Feuerakrobatik mit dem von Oktober bis März wöchentlich stattfindenden Lichtermeer zu verbinden. „Zusammen mit den Fackeln und den beleuchteten Becken ergibt das ein wirklich tolles Bild“, zeigte sich Weber zufrieden. Darüber hinaus erfreue sich auch der in diesem Winter erstmals aufgebaute Glühweinstand am Außenbecken großer Beliebtheit. „Als wir im November darüber nachdachten, einen Glühweinstand aufzustellen, waren wir schon etwas skeptisch, ob dieser bei den Gästen Anklang finden würde. Zu dieser Zeit war es noch verhältnismäßig warm und man konnte sich eigentlich nicht vorstellen, Glühwein zu trinken“, so die Betriebsleiterin. In der Zwischenzeit habe sich der Stand aber zu einem richtigen Publikumsmagneten entwickelt.

Für Gaukler Olaf to Ossenbrügge war es nicht der letzte Auftritt im Carpesol. Am Freitag, 1. März, kehrt er mit seinem bunten Programm zurück und zeigt für die Badegäste noch einmal etliche spektakuläre Figuren und Kunststücke.


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