Ausschuss folgt Empfehlung der Verwaltung Umbau der Münsterschen Straße erst einmal vom Tisch

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Mit der Münsterschen Straße in Bad Rothenfelde beschäftigte sich jetzt der Bauausschuss.  Foto: Archiv/Jörn MartensMit der Münsterschen Straße in Bad Rothenfelde beschäftigte sich jetzt der Bauausschuss. Foto: Archiv/Jörn Martens

Bad Rothenfelde. Viel Lärm um nichts. Nachdem die Umgestaltung der östlichen Münsterschen Straße mehrere Male auf der der Tagesordnung verschiedener Ausschüsse und des Rates gestanden hatte, ist das Thema mittelfristig erst einmal vom Tisch. Neu debattiert werden soll, wenn das Bauvorhaben am Westfälischen Hof abgeschlossen ist.

Der Umbau der Frankfurter Straße hat sicherlich positive Effekte erzielt und dem Bereich am Kurpark ein neues, modernes Gesicht gegeben. Ähnliches hat man sich mit der angrenzenden Münsterschen Straße vorstellen können, weshalb das Thema im Juni auf der Tagesordnung des Fachausschusses gelandet war. Während der Sitzung waren von einem Planungsbüro mehrere Umgestaltungsvarianten vorgestellt worden. Die Kosten für die erste Phase des Projekts, die sich von der Einmündung Münsterschen Straße in die Frankfurter Straße bis zur Ferdinandstraße erstrecken sollte, wurden mit 516000 Euro angegeben.

Die SPD-Fraktion wandte sich jedoch gegen das Projekt. Der infrage kommende Bereich der Münsterschen Straße war erst in den 1990-Jahren erneuert worden, deshalb erschienen Sanierungsmaßnahmen an anderen Straßen als weitaus dringlicher. Ein entsprechender Antrag wurde in der Ratssitzung gestellt, woraufhin der Rat das Thema zur erneuten Beratung an den Fachausschuss verwiesen hatte.

Das geschah jetzt kurz und schmerzlos. Iris Seydel als Allgemeine Vertreterin des Bürgermeisters trug die bisherige Behandlung des Themas in den Gremien vor und machte anschließend den von der Verwaltung vorbereiteten Beschlussvorschlag für die aktuelle Sitzung vor. „Die Entscheidung darüber wird zurückgestellt, bis dass die Hochbauarbeiten auf dem Grundstück des Westfälischen Hofes abgeschlossen sind“, fasste sie zusammen. Der Ausschussvorsitzende Franz-Josef Albers (SPD) machte darauf aufmerksam, dass, wenn das Thema dann wieder auf die Tagesordnung gesetzt werde, durchaus auch weitere Ausbauvarianten ins Spiel gebracht werden könnten und völlig neu diskutiert werden würde.


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