Für das Recht, selbstbestimmt, frei und in Würde zu leben Blaue Fahnen wehen unter dem Motto „Nein zu Gewalt an Frauen und Mädchen“

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Laden zum Gespräch ein: Regina Meyer-Kietzmann (Gleichstellungsbeauftragte Hilter), Lisa Relligmann (Kita St. Elisabeth), Margret Dieckmann-Nardmann (Pastorale Mitarbeiterin der katholischen Pfarreiengemeinschaft), Jutta Spiering (Kita Regenbogen), Marina Wernemann (Gleichstellungsbeauftragte Bad Rothenfelde), Silvia Lohmann (Kita St. Ansgar), Anja Gehring (Polizei Dissen) und Janka Witte (DRK Seniorenheim Dissen). Foto: Anke SchneiderLaden zum Gespräch ein: Regina Meyer-Kietzmann (Gleichstellungsbeauftragte Hilter), Lisa Relligmann (Kita St. Elisabeth), Margret Dieckmann-Nardmann (Pastorale Mitarbeiterin der katholischen Pfarreiengemeinschaft), Jutta Spiering (Kita Regenbogen), Marina Wernemann (Gleichstellungsbeauftragte Bad Rothenfelde), Silvia Lohmann (Kita St. Ansgar), Anja Gehring (Polizei Dissen) und Janka Witte (DRK Seniorenheim Dissen). Foto: Anke Schneider

Bad Rothenfelde. Auch in diesem Jahr finden um den 25. November herum Aktionen zur Stärkung von Mädchen- und Frauenrechten statt. Verschiedene Akteure im Südkreis sind wieder dabei - und erstmals auch die Polizei in Dissen.

„Die Gewalt an Frauen im häuslichen Umfeld steigt“, sagt Regina Meyer-Kietzmann, Gleichstellungsbeauftragte in Hilter. Häufig findet sie hinter verschlossenen Türen statt, bleibt unbemerkt und ist allgemein ein Tabuthema. Seit 1981 setzt sich Terre des Femmes als gemeinnützige Menschenrechtsorganisation für die Rechte von Frauen und Mädchen ein. Der Verein organisiert und veranstaltet bundesweite Kampagnen zum Beispiel  Frauenhandel, Genitalverstümmelung und andere Menschenrechtsverletzungen.

Südkreis seit Jahren dabei

Am 25. November 2001 ließ Terre des Femmes zum ersten Mal die Fahnen wehen, um ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen zu setzen. Seither wehen die Fahnen und Banner jedes Jahr. Zahlreiche Frauenbeauftragte, Verbände und Ministerien greifen die Aktion auf und tragen sie weiter. Unter dem Dach der Frauenrechtsorganisation macht auch der Südkreis seit Jahren mit.

In Dissen, Hilter und Bad Rothenfelde werden rund um den Aktionstag die hellblauen Fahnen an verschiedenen Orten gehisst werden. Als Organisatoren dabei sind die katholische Pfarreiengemeinschaft am Teutoburger Wald, die evangelische Kirchengemeinde Bad Rothenfelde/Dissen, die Gleichstellungsbeauftragten in Bad Rothenfelde und Hilter, das Seniorenzentrum in Dissen, Kitas in Dissen und Bad Rothenfelde und die Polizei in Dissen.

Tabuthema

Los geht es bereits am Mittwoch, 21. November, im Bad Rothenfelde auf dem Markt. Von 10.30 Uhr bis 11.30 Uhr stehen die Akteurinnen an ihrem Stand bereit um mit den Menschen über dieses Tabuthema ins Gespräch zu kommen. Bisher stellten die Mitstreiterinnen der Aktion immer wieder fest, dass eine große Unwissenheit über das Ausmaß an Verletzungen von Frauenrechten – auch in Europa – fest. Es wurden viele interessante Gespräche geführt und Informationen ausgetauscht.

Weiter geht es am Donnerstag, 22. November, in der St.-Mauritius-Kirche in Dissen, wo Frauenrechte um 17 Uhr in einer Andacht Thema sein werden. Am Freitag, 23. November, stehen die Akteurinnen mit ihrem Stand von 14.30 bis 15.30 Uhr in Dissen auf dem Markt. Am Montag, 26. November, um 19 Uhr findet eine Wortgottesfeier in St. Pankratius in Borgloh statt und am Dienstag, 28. November, um 19 Uhr eine Wortgottesfeier in St. Barbara in Wellendorf.


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