Jeder Kilometer zählt Bad Rothenfelde tritt in die Pedalen

Von Alexander Heim

Auf die Räder, fertig, los: Für die kommenden drei Wochen wird Bad Rothenfelde zum Münster des Osnabrücker Landes. Zum zweiten Mal beteiligt sich die Gemeinde am Stadtradeln. Noch sind Teams herzlich eingeladen, mit dabei zu sein, um der Umwelt etwas Gutes zu tun. Foto: Alexander HeimAuf die Räder, fertig, los: Für die kommenden drei Wochen wird Bad Rothenfelde zum Münster des Osnabrücker Landes. Zum zweiten Mal beteiligt sich die Gemeinde am Stadtradeln. Noch sind Teams herzlich eingeladen, mit dabei zu sein, um der Umwelt etwas Gutes zu tun. Foto: Alexander Heim

Bad Rothenfelde. Es gab eine Zeit, da waren autofreie Sonntage ausgerufen. Die Autobahnen blieben leer. Stattdessen wurde aufs Fahhrad umgestiegen. Was in den 1970er Jahren helfen sollte, die Öl-Krise zu überwinden, ermöglicht heutzutage, die Umwelt zu entlasten. Rund 800 Kommunen beteiligen sich bundesweit am „Stadtradeln“. Bad Rothenfelde ist zum zweiten Mal mit dabei.

Die Nachbarkommunen haben ihren Auftakt zum Teil schon hinter sich. In Versmold etwa wurde bereits drei Wochen lang erfolgreich in die Pedalen getreten. Im Kurort besteht nun zum zweiten mal die Gelegenheit, sich an der Aktion für die Umwelt zu beteiligen. „15 Teilnehmer sind alleine aus der Schüchtermann-Klinik mit dabei“, sagt Sabine Leclercq-Schulte von der Pressestelle in der Touristeninformation. „On the Road“ hat sich das Team vielsagend benannt. Etliche Ratsmitglieder tauschen in den kommenden 21 Tagen wieder die Limousine gegen den Drahtesel ein. Und auch der „Radsportverein Teutonia 07 Aschendorf“ ist selbstredend wieder mit von der Partie, wenn es von nun an gilt, auf zwei Reifen und mit Kette möglichst viele Kilometer zu sammeln.

Alle können mitmachen

„Das „Stadtradeln“ ist eine Initiative des „Klimabündnisses““, so Elke Meyer zu Theenhausen vom RV Teutonia Aschendorf. „Mitmachen können alle Bürgerinnen und Bürger“. Zudem sind alle, die in Bad Rothenfelde arbeiten oder im Kurort in einem Verein sind eingeladen, teilzunehmen.

Idealen Zeitraum abgepasst

Fand das „Stadtradeln“ bei seiner Premiere im Vorjahr noch im September statt, haben sich die Organisatoren um Hauptamtsleiter Karl-Wilhelm Twelkemeyer und den RV Teutonia Aschendorf diesmal für den August entschieden. „Im letzten Jahr war das Wetter im September nicht mehr so toll“, erinnert sich Elke Meyer zu Theenhausen. Die aktuell etwas kühleren Temperaturen nach der großen Hitzewellen kommen da geradezu recht. Und weil das Thema CO2-Emmissionen ohnehin in aller Munde ist, scheint der August auch den idealen Zeitraum zu bieten, entsprechenden Ausstoß der Umwelt zuliebe einzusparen.

Touren

Die Mitglieder der geführten Radwanderungen, die auf unserem Bild zu sehen sind, gehen ihrem Hobby ohnehin ebenso fleißig wie kontinuierlich zwei Mal in der Woche nach. Jeweils mittwochs und samstags stehen für sie die Ausflüge per Veloziped auf dem Programm. „Unsere Touren sind zwischen 55 und 100 Kilometer lang“, verrät Marion Frese-Kormeier. Start ist jeweils an der Touristinformation. Und auch der RV Teutonia 07 Aschendorf lädt im August noch zwei Touren ein. Am Sonntag, 26. August, geht es um 10 Uhr (35 Kilometer) bzw 11 Uhr (Familien-Radtour über 15 Kiklometer) an der Mehrzweckhalle in Aschendorf los. Dort ist auch das Ziel der Rundreise.

Auch für Schüler und Lehrer

Vielleicht ein zusätzlicher Anreiz, mal wieder verstärkt auf’s Fahrrad umzusteigen. Übrigens: Auch Schüler – und Lehrer - können sich selbstverständlich als Teams am „Stadtradeln“ beteiligen. Die Ergebnisse eingeben kann man grundsätzlich entweder über eine App. Oder, ganz konventionell, handschriftlich bei Elke Meyer zu Theenhausen. Bei der Koordinatorin kann man sich auch als Team registrieren lassen, sofern man dies nicht im Internet unter www.stadtradeln.de tun möchte. Hier kann man auch den aktuellen Stand beim „Stadtradeln“ einsehen und verfolgen.


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