Neubausiedlung Ab Frühling wird in Bad Rothenfelde wieder gebaut

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In Bad Rothenfelde wird gebaut. Wo und was? Darüber gibt der Bauausschuss Auskunft. Foto: Alexander Heinl/dpaIn Bad Rothenfelde wird gebaut. Wo und was? Darüber gibt der Bauausschuss Auskunft. Foto: Alexander Heinl/dpa

Bad Rothenfelde. Wenn alles nach Plan läuft, könnte es schon im Frühling 2019 soweit sein: Das Neubaugebiet „Am Wäldchen/Mühlenweg“ wird dann für neue Bauherrn bereit sein. An anderer Stelle geben nicht notwendige Lärmschutzwände Rätsel auf.

Das Neubaugebiet „Am Wäldchen/Mühlenweg“ steht in den Startlöchern. Voraussetzung für die Bebauung der Fläche ist eine Änderung des Flächennutzungsplanes und des Bebauungsplanes. Die aus dem Verfahren resultierenden Pläne stießen im Bauausschuss nun auf Zustimmung. „Im Herbst oder Winter können wir mit der Vermarktung beginnen“, erläuterte die allgemeine Vertreterin des Bürgermeisters, Iris Seydel. Zudem wagten die Mitglieder des Ausschusses auch einen Ausblick auf kommende Neubausiedlungen, bei denen energetische Gesichtspunkte für die zukünftigen Besitzer verpflichtend sein könnten. „Am Wäldchen“ wurde innerhalb des Bauplanes bereits zum Teil die Möglichkeit dazu geschaffen.

Mehr Nachbarn beteiligen

Mehr Beteiligung der Nachbarn soll bei einem Neubau an der Parkstraße 26 erreicht werden. Die Tochter der Hausbesitzer wollen auf dem Familiengrundstück bauen – ein Haus, das über etwas andere Maße verfügt als im Bebauungsplan vorgesehen. Das erklärte Bauamtsleiter Günter Rolf. So wird nach den Plänen der jungen Familie eine Traufhöhe von vier Metern nicht einzuhalten sein. Um ein zweigeschossiges Gebäude ohne Schrägen in der zweiten Etage zu ermöglichen, muss die Traufhöhe um zwei Meter 20 überschritten werden. Auch die Dachneigung soll im Vergleich zum Bebauungsplan flacher sein. Für beide Eckdaten wurde dementsprechend eine Befreiung von den Vorgaben beantragt. Der Landkreis Osnabrück hatte nun angeregt, nicht nur die direkten Nachbarn zu befragen. Denn es handele sich theoretisch um vier freie Grundstücke für die dann ebenfalls die geänderten Bestimmungen gelten. So sollen auch weitere Bewohner der Parkstraße am Baugenehmigungsverfahren beteiligt werden. Der Ausschuss stimmte dem Vorschlag der Verwaltung zu, und empfahl dem Rat, das Verfahren einzuleiten.

Wie viel lärm ist zu viel?

Auch die Planungen zur möglichen Nachverdichtung am Birkenkamp nehmen ihren Lauf. Die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit hat nun stattgefunden. Unter anderem ergab das Verfahren nun, dass mit einem möglicherweise erhöhten Lärmpegel aufgrund eines nahen Betriebs zu rechnen sei. Norbert Vater-Lippold zeigte sich während des Ausschusses erstaunt darüber, dass bei den einen über Lärmschutzmaßnahmen diskutiert wird, bei anderen ein Hinweis auf deren Existenz reiche. Iris Seydel erklärte jedoch, dass in diesem Fall ein entsprechendes Lärmschutzgutachten von einem anderen Gutachten vorliege.


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