Potenziale Bad Rothenfelde diskutiert Zukunft des Heimatmuseums

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Könnte das Heimatmuseum und das Salinenarchiv bald enger kooperieren oder sogar räumlich zusammenkommen? Darüber wurde im Tourismusausschuss beraten. Archivfoto: Manfred NiewelerKönnte das Heimatmuseum und das Salinenarchiv bald enger kooperieren oder sogar räumlich zusammenkommen? Darüber wurde im Tourismusausschuss beraten. Archivfoto: Manfred Nieweler

Bad Rothenfelde. Salinenarchiv und Heimatmuseum profitieren schon jetzt voneinander. Beide Einrichtungen könnten in Zukunft aber noch stärker verzahnt werden und eventuell räumlich zusammenrücken. In der Sitzung des Tourismusausschusses ging es zudem um eine Schachsammlung mit Spielen aus aller Herren Länder.

Vereint wurde die Diskussion unter dem von Ausschussvorsitzenden Dirk Dreyer angeregten Tagesordnungspunkt „Sachstandsbericht Heimatmuseum“. Denn obwohl das Heimatmuseum mit über 1.000 Besuchern jährlich und einer beliebten Salzsiedevorführung ein gutes Rennen macht, habe Bad Rothenfelde in diesem Bereich noch Potenziale. Das ist Credo der Diskussion. Um das Konzept weiterzuentwickeln, könnte zum Beispiel eine Zusammenarbeit mit dem Salinenarchiv forciert werden. Das regte Salinenarchivar Dirk Lange-Mensing in einer Mail an die Verwaltung an. Dabei gehe es um Synergieeffekte, die noch weiter gebündelt werden könnten. So könnten Dokumente zu den Kinderkurheimen ausgestellte werden. Zudem regte Onat Temme (SPD) während der Sitzung an, die Öffnungszeiten zu erweitern. Diese sind derzeit dienstags und donnerstags von 16 bis 18 Uhr. Susanne Pohlmann (CDU) schlug zudem vor, die entsprechende Fachabteilung des Landkreises hinzuzuziehen. Außerdem erinnerte sie an den Geldbeutel der Gemeinde.

Schachzug für die Zukunft

Andreas Wernemann (CDU) berichtet schließlich von den mehr als 250 Schachspielen, die die Bad Rothenfelderin Maria Gräfin de Schulte zu Horst zusammentrug und die nun im Besitz des Kurortes sind. Allerdings ist der größte Teil der außergewöhnlichen Sammlung derzeit in Kisten verpackt. Ein kleinerer Teil wird im Haus des Gastes gezeigt. Klaus Rehkämper stimmte dem zu und regte an, in Kombination mit einer Ausstellung, Bad Rothenfelde langfristig zum Austragungsort für Schachturniere zu etablieren – auch um neue Übernachtungsgäste vom Kurort zu überzeugen.

Standortwechsel?

Konzeptionell könnten diese Elemente in Zukunft aufeinander abgestimmt werden. Und räumlich? Auch die Standortfrage klang am Dienstagabend bereits an. Vor dem Umzug des Salinenarchivs ins Kurhaus befand es sich im Dachgeschoss des Heimatmuseums an der Ecke Ferdinandstraße/Wellengartenstraße. Doch der Platz wurde damals zu knapp. Das war auch in der Ausschusssitzung im Februar 2017 berichtet worden. Damals wurde ein neuer Standort für das Salinenarchiv gesucht. Onat Temme (SPD) regte an, auszuarbeiten, was im jetzigen Heimathaus alles möglich ist. Das beziehe sich auf das Erd- und Dachgeschoss, jedoch auch auf eine bewohnte Wohnung in der ersten Etage. Klaus Rehkämper berichtete, dass die Wohnung Teil des Finanzierungskonzeptes sei und auch bleiben werde. Auch das Thema Standortwechsel klang an. Eine ausführliche Diskussion über diese Punkte könnte in einem Arbeitskreis erfolgen, wie Dirk Lange-Mensing auf Anfrage der Redaktion vorschlägt.


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