Gute Nachbarschaft Bauvorhaben in Bad Rothenfelde auf den Weg gebracht

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Bad Rothenfelde. In Bad Rothenfelde wird gebaut. So sollen etwa im ehemaligen Salinensaunapark Wohnhäuser entstehen. Wie es damit und mit anderen Bauprojekten vorangeht, besprachen die Mitglieder des Bau-, Umwelt- und Planungsausschusses. Außerdem ging es noch einmal um den geplanten Notarztstandort.

Anstelle des ältesten Hauses an der Osnabrücker Straße soll voraussichtlich in Zukunft eine Rettungswache Platz finden. „Was kann dort überhaupt gebaut werden“, fragte Ausschussvorsitzender Franz-Josef Albers am Ende der Sitzung. „Wir haben dort in der Vergangenheit mal den Bebauungsplan geändert, um der Schüchtermannklinik Planungssicherheit zu geben“, berichtete Verwaltungsmitarbeiterin Iris Seydel. Damals hatte man den Plan zwar an den Umgebungshäusern angepasst, aber gleichzeitig möglichst flexibel angelegt: So ist theoretisch eine bis zu dreigeschossige Bebauung möglich.

Passiver Lärmschutz für den Salinensaunapark

Zudem schreiten die Planungen für die Nachnutzung des Grundstücks des ehemaligen Salinensaunaparks voran. Bislang war zunächst ein Vorentwurf des Bebauungsplans veröffentlicht worden. Dieser wurde nun entsprechend abgeändert, bevor er dann erneut ausgelegt wird. Konkret geht es dabei um drei Wohnhäuser, die den Plänen zufolge am Niedersachsenring gebaut werden sollen. Im Vergleich zu den ersten Planungen haben sich nun Änderungen ergeben, wie eine Mitarbeiterin des Büros Tischmann Schrooten berichtete. So soll der Fuß- und Radweg für Feuerwehr- und Rettungsfahrzeuge erweitert werden. Zudem wird nun ein Regenrückhaltebecken in den Plan eingearbeitet. Außerdem ist ein Schallschutzgutachten angefertigt worden, denn der Lärm, der vom Niedersachsenring zu den Wohnungen dringt, soll möglichst gering bleiben. Im Ergebnis haben sich die Verantwortlichen gegen einen „aktiven Lärmschutz“ entschieden: „Die Untersuchung ergab, dass eine Lärmschutzwand die oberen Stockwerke nicht schützen würde“, berichtete Iris Seydel auf Nachfrage. Statt dessen wird ein passiver Lärmschutz, etwa durch entsprechende Verglasung, angestrebt. Der Ausschuss empfahl dem Rat, den Vorentwurf des Bebauungsplans anzunehmen und auslegen zu lassen.

Nachverdichtung in guter Nachbarschaft

Nachverdichtungen innerhalb des Ortes steht die Gemeinde Bad Rothenfelde positiv gegenüber. Besonders wenn das im besten Sinne eines guten nachbarschaftlichen Verhältnisses geschieht. Die Eigentümer der Häuser am Erlenweg 11 bis 13 sowie Birkenkamp15, 1 und 19 hatten beschlossen, – auf eigene Kosten – eine Anpassung des Bebauungsplanes zu beantragen. Sie wollen nachverdichten und die Möglichkeit haben auf ihren Grundstücken ein weiteres Haus zu bauen. Damals hatte der Rat die Änderungen des Bebauungsplanes auf den Weg gebracht, nun wollen noch zwei weitere Anlieger (Birkenkamp 21 und Erlenweg 7) mitmachen. Das Büro Hans Tovar und Partner wurde mit den Planungen beauftragt. Dabei kam es dem Büro darauf an das Baugebiet „evolutionär weiterzuentwickeln“. Zudem soll es nicht zu eng in dem Baugebiet werden. So sollen die Häuser im rückwärtigen Teil lediglich eingeschossig sein auch die Dachneigung wird entsprechend angepasst. Der Ausschuss empfiehlt auf Grundlage des Vorentwurfs des Bebauungsplanes die frühzeitige Bürgerbeteiligung und die Beteiligung der Behörden durchzuführen. Mehr aus Bad Rothenfelde

Fällarbeiten im Freibad

Iris Seydel berichtete zudem, dass auf der Fläche des Freibades einige Baumfällarbeiten notwendig geworden sind. Diese werden bis zum Beginn der Saison abgeschlossen sein und sind Folgen des Sturmtiefs Friederike.


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