Ostern in den Wald Viele Wege im Osnabrücker Land wieder begehbar

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Noch sind die Spuren von Strum Friederike wie hier am Dörenberg in Bad Iburg nicht ganz beseitigt. Aber die Waldwege sind weitgehend frei, wie die Niedersächsischen Landesforsten melden. Ein Osterspaziergang im Wald biete sich daher an. Foto: Michael SchwagerNoch sind die Spuren von Strum Friederike wie hier am Dörenberg in Bad Iburg nicht ganz beseitigt. Aber die Waldwege sind weitgehend frei, wie die Niedersächsischen Landesforsten melden. Ein Osterspaziergang im Wald biete sich daher an. Foto: Michael Schwager

Bad Iburg. Ein Ausflug in die Wälder zu Ostern lohnt sich. Das findet die Niedersächsische Landesforstverwaltung und meldet weiter, dass es im Nordwesten in den Wäldern trotz des nassen Winters und der verschiedenen Stürme gut aussehe.

„Unsere Förster signalisieren, dass ihre Wälder auf den befestigten Wegen gut betretbar und auch mit dem Rad befahrbar sind“, erläuterte der regionale Pressesprecher Rainer Städing die Ergebnisse einer Blitzumfrage in den Forstrevieren.

Viel Bewegung

So seien die meisten Wälder offen für ein naturnahes Ostererlebnis mit viel Bewegung und frischer Luft. Ostereiersuche, Osternest bauen, zu Fuß oder mit dem Rad durch die Wälder mit Picknick zwischendurch oder anschließender Einkehr, sind einige der Möglichkeiten, auch wenn die Frühblüher noch etwas auf sich warten lassen.

Die drei Forstämter der Landesforsten im Nordwesten empfehlen für den Waldbesuch festes Schuhwerk, passende Kleidung und eine faltbare Sitzunterlage. Der winterliche Holzeinschlag und das Lagern der Nutzhölzer an den Waldwegen hat sich in einigen Gebieten verzögert und wird auch nach den Feiertagen hier und da fortgesetzt. In einigen Wäldern laufen gerade die Frühjahrspflanzungen.

Maschinen abgezogen

In diesem Jahr herrschen besondere Bedingungen, weil zur Bewältigung der Sturmschäden von Sturm Friederike am 18. Januar zahlreiche Forstmaschinen nach Südniedersachsen abgezogen wurden. Auch die Forstwirte der Forstämter Ahlhorn und Neuenburg sind zeitweise im Solling, um dort ihre Kollegen bei der Beseitigung der umfangreichen Sturmschäden zu unterstützen.

Landkreis Osnabrück

Im Bereich der Revierförsterei Iburg sind die Folgen des Sturms Friederike auf den die befestigten Forstwege beseitigt, auch wenn die Wege stellenweise sehr unter der nassen Witterung gelitten haben. Auf nicht befestigten Wegen können noch Sturmschäden das Fortkommen beeinträchtigen.

Im Bereich Ankum/Bramsche ist für Förster Wolfram Buchwald von der Revierförsterei Westerholte der Wegezustand im Gehn bei Bramsche und in den Ankumer Wäldern oft nicht zufriedenstellend, da es bei der Sturmholzaufarbeitung teils zu nass war.

Specht hämmert

Für die Försterin, Waldpädagogin und Mutter Wibeke Schmidt aus Neuenburg spielt der familiäre Aspekt beim Osterwaldbesuch eine große Rolle: „Bei einem Osterspaziergang kann man nicht nur Ostereier suchen. Mit gefundenen Federn, kleinen Ästen, eventuell Eierschalen lässt sich ein Osternest basteln. Nach Frühblühern zu schauen, um die ersten Farben des Frühlings zu entdecken, ist immer nett mit den Kindern. Dazu das „Rattattatt“ des Spechtes und die zahlreichen weiteren Vogelstimmen – was will man mehr?“


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