Keine DNA Untersuchung Wolf auch in Bad Rothenfelde?

Von Andrea Pärschke

Eine Schäferin aus Bad Rothenfelde hat zwei Rehböcke gefunden, die von einem Wolf oder einem Hund gerissen wurden. Sie hat bei der zweiten Fundstelle auch Fotos von den Pfotenabdrücken gemacht. Foto: Beatrix Briede-StolpmannEine Schäferin aus Bad Rothenfelde hat zwei Rehböcke gefunden, die von einem Wolf oder einem Hund gerissen wurden. Sie hat bei der zweiten Fundstelle auch Fotos von den Pfotenabdrücken gemacht. Foto: Beatrix Briede-Stolpmann

Bad Rothenfelde. Auch eine Schäferin aus Bad Rothenfelde hat in den vergangenen Monaten zwei Rehe gefunden, die entweder von einem Hund oder einem Wolf gerissen wurden.

Eine DNA-Probe, die zweifesfrei hätte klären können, um welches Tier es sich handelt, wurde nicht entnommen. Damit berichtet sie von ganz ähnlichen Erfahrungen, wie der Glandorfer Jäger, der ein verendetes Reh mit Kehlbiss zwischen Lienen und Glandorf gefunden hatte. Den ersten Rehfund habe die Schäferin Beatrix Briede-Stolpmann bereits im September des vergangenen Jahres gemacht, den zweiten in diesem Jahr – jeweils in unmittelbarer Nähe ihres Hofes, auf dem sie Schafe hält. In beiden Fällen habe sie die Polizei informiert. Beim zweiten Fund versuchte sie zudem, einen der ehrenamtlichen Wolfsberater zu erreichen. Jedoch ohne Erfolg. „ Man fühlt sich als Schafhalterin alleine gelassen“, sagt sie. Denn eine DNA-Probe hätte vor allem eins bedeutet: Eine sichere Antwort darauf, ob ein Wolf im südlichen Osnabrücker Land lebt oder nicht. „Denn dann würden wir unseren Hof noch besser absichern“, so die Schäferin.