Rehkämper: Carpesol ist Erfolgsmodell Bad Rothenfelder Bäder mit Zuschussbedarf

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Das Carpesol von innen. Foto: Jörn MartensDas Carpesol von innen. Foto: Jörn Martens

mapa Bad Rothenfelde. Die erste Sitzung des Betriebsausschusses Bäderbetriebe im laufenden Jahr stand ganz im Zeichen des Wirtschaftsplans 2018 und der mittelfristigen Finanzplanung bis 2021 für das Carpesol und das alteingesessene Freibad.

„Das Gesamtprojekt der Bäderbetriebe geht auf. Insgesamt können wir vor allem das Carpesol als ein Erfolgsmodell bezeichnen. Das wird auch aus den stetig steigenden Besucherzahlen ersichtlich“, ist Bürgermeister Klaus Rehkämper zufrieden. Man habe mit dem Projekt sehr viel erreicht und könne es gut vertreten.

Ergebnisplan

Der nun vorgestellte Ergebnisplan für das Jahr 2018 rechnet mit einem betrieblichen Erlös durch die Gesundheitstherme von 431100 Euro und somit 18900 Euro weniger als im Vorjahr. Der Grund dafür liegt in einer Verringerung der Nutzungsentschädigung infolge einer Ergänzungsvereinbarung zur Parkraumbewirtschaftung. Befristet ist diese Verringerung bis zur Einrichtung eines Parkraumbewirtschaftungssystems auf dem Therme- und Freibadparkplatz.

„Hierfür haben wir bereits Geschäftspartner in Sicht. Allerdings verzögern bestimmte Rechts-, Beratungs- und Steuerfragen den derzeitigen Fortschritt und ohne endgültige Antworten können keine Maßnahmen eingeleitet werden“, so Rehkämper.

Neue Technik

Diese Kosten haben auch einen Anstieg im Bereich der sonstigen Aufwendungen zur Folge. Der Betrag steigt 2019 auf voraussichtlich 72000 Euro und im Jahr 2020 auf 78500 Euro. Durch die Installation von notwendiger Technik im Rahmen der Parkraumbewirtschaftung werden für die kommenden Jahre auch bei den Grundstücksaufwendungen 35000 Euro zusätzlich berücksichtigt, sodass sich diese auf 65000 Euro belaufen.

Wirtschaftsplan für das Carpesol

Insgesamt wird laut Wirtschaftsplan für das Carpesol mit einem Minus von 460000 Euro gerechnet. Mahnende Worte kamen diesbezüglich von Onat Temme (SPD): „Es ist natürlich ein Publikumsmagnet und eine große Leistung es aufrechtzuerhalten, allerdings besteht derzeit für weitere Investitionen seitens der Gemeinde kein Spielraum mehr.“

Und das Freibad?

Für das Freibad sind im Wirtschaftsplan Einnahmen von 89600 Euro aufgeführt. Diese setzen sich zusammen aus den Eintrittsgeldern von 87000 Euro und der Pacht des Kiosks mit 2600 Euro. Demgegenüber stehen für die kommenden Jahre geplante Aufwendungen von 237100 Euro.

Diese konnten im Vergleich zum Jahr 2017 um 2600 Euro reduziert werden und resultieren beispielsweise aus den Personalkosten (139100 Euro), den gesunkenen Energiekosten (45000 Euro) und den niedrigeren Aufwendungen für Roh-Hilfs- und Betriebsstoffen (18000 Euro). Aufgrund der derzeitigen Stabilität wird im Fall des Freibads für die Folgejahre daher mit einem gleichbleibenden Minus von 175000 Euro kalkuliert.


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