Pflanzentierpflegerin Stephanie Schneider liest in Grundschule Bad Rothenfelde

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Stephanie Schneider liest aus ihren Büchern und berichtet über ihren Alltag als Autorin. Foto: Andrea PärschkeStephanie Schneider liest aus ihren Büchern und berichtet über ihren Alltag als Autorin. Foto: Andrea Pärschke

Bad Rothenfelde. . Schon mal überlegt Pflanzentierpflegerin zu werden? Autorin Stephanie Schneider berichtet den Schülern der Grundschule Bad Rothenfelde, was das ist: Außerdem erzählt sie vom Schreiben im Café und einer alten Schreibmaschine.

Denn auf der hat die Kinderbuchautorin Stephanie Schneider nicht nur ihre Liebe zum geschriebenen Wort entdeckt – auch ihre Tochter hat sich erst kürzlich eine Schreibmaschine zu Weihnachten gewünscht. „Die alten Maschinen bekommt man oft ganz einfach wieder in Schuss“, berichtet sie der den Zweitklässlern, bei denen sie mit dem Thema offenbar einen Nerv getroffen hat. Auf die Frage, wer schon einmal auf dem fast schon altertümlichen Schreibgerät geschrieben hat, gehen alle Hände hoch.

Einen Schreibtisch im Café

Sie selbst schreibt ihre Bücher übrigens schon lange auf einem Laptop. Aber nicht nur das hat sich im Vergleich zu den Anfangsjahren geändert. „Ich wollte so gerne schreiben“, erinnert sie sich. Anfangs hat sie ihren Wecker deshalb sogar auf fünf Uhr morgens gestellt. „Das war früh“, sagt sie zu den staunenden Grundschülern. Doch so hatte die Mutter von damals noch kleinen Kindern zwei Stunden nur für sich. Trotzdem: Den Tagesablauf hat sie mittlerweile geändert. Sie schreibt jetzt erst nach dem Frühstück in einem Hannoveraner Café. „Heute mache ich das, was ich mir immer gewünscht habe“, erzählt sie den Kindern. Sie schreibt fantasievolle Geschichten.

Eine Pflanzentierpflegerin

Mit welchem Esprit sie das macht, zeigt sich schließlich während der eigentlichen Lesung im Musikraum der Grundschule. Im ersten Buch, das sie mitgebracht hat, geht es um Mia, die ganz unverhofft Pflanzentierpflegerin wird. Denn eigentlich wollte sie gerne ein Tier haben, einen Hamster oder einen Hund. Die Eltern gaben ihr statt dessen einen Bohnensamen. Eine kuriose Idee, die mit der Zeit viel Charme entwickelt und Mia sogar auf den Bohneneintopf verzichten lässt. Die Kinder hören der Autorin mit großen Vorlese-Qualitäten gerne zu. Für die nächste Geschichte wünscht sich Stephanie Schneider jedoch einen kleinen Obolus. Schließlich ist nichts im Leben umsonst. Die Kinder singen und die Autorin liest dafür aus ihrem zweiten Buch: Die Geschichte von neuen Nachbarn und einer ungewöhnlichen Freundschaft.

„Am besten im Buchladen“

„Wo kann man eigentlich die Bücher bekommen“, fragt schließlich eine junge Zuhörerin. Da gibt es viele Möglichkeiten - stellen die Kinder fest. Die Autorin hat auch eine Idee: „Am besten im Buchladen um die Ecke“, sagt sie.


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