Kur- und Verkehrsverein tagt Immer weniger Rothenfelder vermieten Gästezimmer

Von Marius Paul

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Möchte in Zukunft die Zusammenarbeit der verschiedenen Vereine stärken: Der Vorstand des KVV mit (von links) der Vorsitzenden Onat Temme, Dirk Dreyer, Rosemarie Gätje und Arne Unnerstall. Es fehlen: Rudolf Fromme und Katharina Moll. Foto: Marius PaulMöchte in Zukunft die Zusammenarbeit der verschiedenen Vereine stärken: Der Vorstand des KVV mit (von links) der Vorsitzenden Onat Temme, Dirk Dreyer, Rosemarie Gätje und Arne Unnerstall. Es fehlen: Rudolf Fromme und Katharina Moll. Foto: Marius Paul

mapa Bad Rothenfelde. Der Rückgang von Privatvermietern für Gästezimmer stand im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung des Kur- und Verkehrsvereins Bad Rothenfelde (KVV).

„Es verschwinden vor allem kleinere Privatvermieter. Die Gründe dafür sind leider oftmals der Tod der handelnden Personen und ein damit einhergehendes generelles Generationenproblem. Die jüngeren Generationen wollen das Unternehmen häufig nicht mehr weiterführen. Diese Problematik ist allerdings auch in anderen Kurorten zu beobachten“, verdeutlicht Sabine Leclercq-Schulte von der Kur und Touristik. Laut der Vorsitzenden des KVV Onat Temme mache sich dies auch in der Arbeit des Kur- und Verkehrsvereins bemerkbar: „Dass es grundsätzlich weniger Häuser in unserer Gemeinde gibt, sehen wir natürlich auch an unseren Beiträgen. Auch aus diesem Grund wollen wir in Zukunft vermehrt darauf setzen, Mitglieder zu gewinnen, um unsere Arbeit in der eigentlichen Form fortführen zu können.“

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Familienengagement

Unterstützung erhält der KVV dabei von Bürgermeister Klaus Rehkämper. Der Ort lebe vom Familienengagement der Unternehmer und müsse sich keinesfalls vor den Konkurrenten verstecken. „Wir gehören weiterhin zu den führenden Kurorten in Niedersachsen, dennoch müssen wir uns natürlich anstrengen“, so der Kurdirektor.

Ein weiteres Thema auf der Agenda waren die Übernachtungszahlen. Hier gibt es im Bereich der Privatunterkünfte im Jahr 2016 einen Rückgang von 43215 Übernachtungen im Vergleich zum Vorjahr. Für Onat Temme hängt dies allerdings damit zusammen, dass die Campingübernachtungen und die Übernachtungen im Haus St. Elisabeth neuerdings zu den Klinikübernachtungen gezählt würden. „Leider bekommt man auch beim Landesamt für Statistik keine genaue Auskunft, weshalb dies so gehandhabt wird. Aber diese Zahlen schlagen natürlich rein“, betont die Vorsitzende. Trotz der Problematiken konnte man im Jahr 2016 dennoch insgesamt mehr Übernachtungen verzeichnen als im vorangegangenen Jahr. Waren es 2015 noch 527.449, so konnte man für das Jahr 2016 ganze 531.269 Übernachtungen notieren.

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Landesgartenschau

In den kommenden Monaten steht für den KVV vor allem die Landesgartenschau in Bad Iburg im Vordergrund. Hier ist man insgesamt viermal mit unterschiedlichen Aktionen vertreten. Unter anderem ist man auf der Gesundheitsmeile und im Pavillon des Tourismusverbandes präsent.

Für die Zukunft habe man sich außerdem auf die Fahne geschrieben, wieder an Veranstaltungen wie dem Salzmarkt oder dem Rosenfest teilzunehmen. Temme appellierte deshalb an die Mitglieder, denn ohne ehrenamtliches Engagement seien diese Aktionen leider nicht mehr zu bewerkstelligen.


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