Surinam im Blickfeld Weltgebetstag der Frauen im Südkreis mit großer Wirkung

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Bad Rothenfelde/Hilter/Bad Iburg. Frauen aller Konfessionen in mehr als 120 Ländern begehen jedes Jahr am ersten Freitag im März den Weltgebetstag der Frauen. In diesem Jahr bereiteten Frauen aus dem südamerikanischen Surinam den Tag vor und berichteten von ihrem Leben, ihrer Kultur und ihrem Glauben.

Jedes Jahr bereiten Frauen aus einem Land Material für alle anderen vor und stellen sich und ihr Leben in ihrem Land vor. Einige Frauen der Kirchengemeinden in Bad Rothenfelde und Hilter trugen in diesem Jahr die Texte vor und sangen gemeinsam mit rund 50 Frauen die optimistischen Lieder, die alle davon berichteten, wie dankbar die Frauen in Surinam sind, dass Gottes Schöpfung „sehr gut ist“. Das kleinste Land Südamerikas besteht zu 90 Prozent aus Regenwald, und die Vielfalt der Natur ermöglicht ein gutes Leben, was aber durch die Suche nach Gold und den Abbau von Bauxit zur Aluminiumherstellung gefährdet wird. Mehr aus Bad Rothenfelde

Buntes Miteinander

Das Besondere an den Frauen in Surinam sei, so hieß es am Weltgebetstag, dass sie aufgrund der Kolonialgeschichte einen „Mischmasch“ (moksi) aus unterschiedlicher ethnischer Herkunft sind. Dieses bunte Miteinander der Kulturen hat eine gemeinsame Kultur erschaffen, in der alle ihren eigenen Glauben nebeneinander friedlich leben können. Da stehen zum Beispiel in der Hauptstadt Paramaribo die Moschee und die Synagoge gleich nebeneinander.

Und diese Gemeinsamkeit trotz und gerade wegen ihrer Vielfalt war dann auch die Botschaft, die die Frauen aus Surinam am Weltgebetstag in die Welt hinaustragen wollten. „Seht, alles, was Gott gemacht hat, ist wunderbar.“ Die Frauen, die an dem diesjährigen Weltgebetstag den Weg in die Kirchen gefunden haben wie die Jesus-Christus-Kirche in Bad Rothenfelde nahmen viele Denkanstöße mit und gemeinsam sprach man danach noch über die vielfältigen Eindrücke, die ihnen vermittelt wurden. Und über das Projekt der Frauen in Surinam, die in der Hauptstadt Mädchen vor Missbrauch und Ausbeutung schützen wollen, indem sie ihnen ein besonderes Training und viel Wissen vermitteln, damit sie stark genug sind, sich selbst zu wehren. Unter anderem für dieses Projekt wurde die Kollekte verwendet.


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