Optimismus auf der Leinwand Helmut Schmale stellt im März in Bad Rothenfelde aus

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Bad Laer/Bad Rothenfelde. Seine Gemälde bringen die Sonne in den Westflügel des Bad Rothenfelder Kurmittelhauses und auch in die Herzen der Betrachter: Zum zweiten Mal stellt der Bad Laerer Helmut Schmale im März im benachbarten Kurort aus.

Landschaften in leuchtenden Farben und stimmungsvolle Architektur mit südlichem Flair laden dann zum gedanklichen Spaziergang ein. Vereinzelt mischen sich Stillleben in ruhiger Ästhetik und farbenfrohe Abstraktionen unter die über 60 Bilder, die Helmut Schmale bereits für die Ausstellung ausgesucht hat. „Die Menschen suchen Genesung im Kurmittelhaus“, begründet er seine sehr bewusste Auswahl, die heitere Motive in einer zumeist kräftigen, lebensbejahenden Farbgebung in den Westflügel bringt.

Unverkennbarer Stil

Zart gezeichnete Portraits in Pastellkreide, der schlichte Zauber einer Blumenvase in weichen Aquarellfarben oder Landschaften mal impressionistisch getupft, mal strukturreich gespachtelt: Das Spektrum der Materialien und künstlerischen Techniken ist so weit gefächert wie die Wahl der Motive. Dabei entwickelte Helmut Schmale als reiner Autodidakt einen ganz eigenen, unverkennbaren Stil. Er habe nie einen Kurs besucht, erklärt der pensionierte Betriebsprüfer und ergänzt bescheiden: „Aber ich komme gut zurecht.“ Mehr aus Bad Rothenfelde

Der Kunst fühlte sich der Bad Laerer schon immer verbunden. Doch erst mit seinem Ausscheiden aus dem Berufsleben vor rund 15 Jahren fand er die Zeit, seiner Liebe zu Pinsel und Leinwand auch aktiv nachzugehen. „Ich habe zunächst nur im stillen Kämmerlein gemalt“, verrät er. Seine Kinder überzeugten ihn schließlich, seine Kunst in Ausstellungen auch mit anderen Menschen zu teilen.

Seither freuen sich nicht nur die Bewohner des Bad Laerer Seniorenzentrums am Kurpark über eine Dauerausstellung seiner Bilder. Helmut Schmale beteiligte sich im vergangenen Jahr neben seiner Ausstellung im Kurmittelhaus auch an der „Kreativen Meile“ in Melle und der „Künstlerstraße“ in Hagen. Als Künstler bereicherte er zudem den deutsch-armenischen Begegnungsabend in der Lagerhalle in Osnabrück.

Entdeckungsreise mit dem Pinsel

Die Ausstellungen seien für ihn ein Weg, mit anderen Kunstinteressierten in Kontakt zu kommen, erklärt Helmut Schmale. Für den Schaffensprozess selbst braucht er auch heute noch das „stille Kämmerlein“ in seinem Haus. Dort bringt er – vorwiegend in Öl, aber auch in Aquarell oder Kreide – auf Leinwand und Papier, was ihn in Natur und Architektur inspiriert. Dabei setzt er trotz zumeist gegenständlicher Bildsprache nicht auf eine naturgetreue Wiedergabe: „Die Motive verändern sich beim Malen“, stellt der Hobbykünstler immer wieder fest.

Und so bilden Gesehenes und Erlebtes nur den Ausgangspunkt für eine Entdeckungsreise mit Pinsel und Palette, an deren Ende ein sehr individueller, fast immer aber positiv-heiterer Blick auf Natur und Architektur steht. „Ich bin eben ein sehr optimistischer Mensch“, räumt Helmut Schmale ein. Und das wird auch die kommende Ausstellung im Bad Rothenfelder Kurmittelhaus unterstreichen.


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