Zehn Jahre Haft für Totschlag Bundesgerichtshof bestätigt Urteil im Fall Hannerle Mensen

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Der damals Angeklagte bei der Urteilsverkündung im Landgericht Osnabrück. Archivfoto: Jörn MartensDer damals Angeklagte bei der Urteilsverkündung im Landgericht Osnabrück. Archivfoto: Jörn Martens

Osnabrück. Die Verurteilung des 61-jährigen Mannes zu zehn Jahren Freiheitsstrafe wegen der Tötung von Hannerle Mensen aus Bad Rothenfelde ist rechtskräftig. Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe verwarf die Revisionen des Angeklagten und der Staatsanwaltschaft (Az. 3 StR 360/17).

Der Bundesgerichtshof entschied, dass das Urteil der Schwurgerichtskammer keine Rechtsfehler aufweise. Das Landgericht Osnabrück habe in einer Gesamtschau alle maßgeblichen objektiven und subjektiven Tatumstände berücksichtigt, teilte das Landgericht mit. Die Schwurgerichtskammer des Landgerichts hatte den heute 61-Jährigen im März 2017 wegen Totschlags zu zehn Jahren Freiheitsstrafe verurteilt (Az. 6 Ks 12/16). Nach Überzeugung des Gerichts hatte er die Rentnerin Hannerle Mensen aus Bad Rothenfelde am 5. Februar 2016 in seiner Wohnung in Hilter erstickt und die Leiche anschließend in einem Wald bei Dissen vergraben.

Das Urteil ist dem Bundesgerichtshof zufolge nicht zu beanstanden. Der Verurteilte muss die Haftstrafe verbüßen.


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