Förderverein auf der Laga Bad Rothenfelder Windkunst von Rotpilz befallen

Von Horst Troiza


Bad Rothenfelde. Beim ersten Stammtischtermin des neuen Jahres gab die Vorsitzende des Fördervereins zum Erhalt der Bad Rothenfelder Gradierwerke, Angela Damhorst, einen Ausblick auf die geplanten Aktivitäten der nächsten Monate.

Auch in Rothenfelde ist die Landesgartenschau in Bad Iburg in diesem Sommer ein Thema. Wie von Damhorst bekannt gegeben wurde, wird der Förderverein am 23. Mai auf dem Gelände einen Pavillon erhalten, wo er seine Arbeit vorstellen kann. „Die Stelle ist hervorragend geeignet, da jeder Besucher, der seinen Eintritt bezahlen will, daran vorbei muss“, sagte sie beim Stammtisch. In der gesamten Woche präsentieren sich dann Vereine und Verbände aus dem Salinenbad und machen auf sich aufmerksam.

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Fast 700.000 Euro für den Erhalt der Salinen

„Mit unserer Leistung können wir uns durchaus sehen lassen“, machte sie im Kreis der Stammtischteilnehmer deutlich, von denen die allermeisten Mitglieder waren. Seit der Gründung im Jahr 1993 hat der Förderverein Mittel in Höhe von 698.000 Euro für den Erhalt der Salinen bereitgestellt – aus Mitgliedsbeiträgen der mehr als 400 Vereinsmitglieder und aus Spenden und Zuwendungen. Seiner Satzung nach gibt er diese Fördermittel an die Gemeinde, die sie dann für nötige Maßnahmen einsetzt.

Jüngstes Beispiel ist die Anlage der unterirdischen Solegänge, deren Bauarbeiten im November begannen. „Die Kosten werden auf etwa 100.000 Euro veranschlagt, von denen wir die Hälfte beisteuern“, so Damhorst.

Maßnahmen gegen Rotpilz gesucht

Allerdings gibt es an den Salinen immer „Baustellen“, so dass der Verein auch in Zukunft rührig sein muss. So sind wichtige Holzteile an der Windkunst von Rotpilz befallen, wofür geeignete Gegenmaßnahmen gesucht werden müssen. „Das wird nicht leicht werden. Die Sole wirkt aggressiv, so dass übliche Holzschutzmittel keine Wirkung haben. Andere kann man nicht einsetzen, weil sie eventuell gesundheitsbelastend sind, was ihren Einsatz an einer Saline verbietet“, erklärte Damhorsts Stellvertreter Reinhard Peters.

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Eine andere Art „Baustelle“ ist die Änderung der Vereinssatzung. Diese war vom Finanzamt angeregt worden und bezieht sich auf einige redaktionelle Punkte. Das meiste davon ist inzwischen neu formuliert und vom Vorstand und dem Beirat sowie einem Notar geprüft worden. „Bei der nächsten Mitgliederversammlung am 23. Februar werden wir den Entwurf vorstellen“, sagte die Vorsitzende. Im gleichen Atemzug machte sie die Termine für weitere Stammtischsitzungen des Fördervereins bekannt, die am 24. April, 24. Juli und am 30. Oktober eingeplant sind.