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Wo Steckenpferde neue Reiter finden Viele Familien beim „Flohmarkt“ an Grundschule Bad Rothenfelde

Von Alexander Heim | 25.03.2019, 15:51 Uhr

. Diese Zahl ließ die Herzen der Organisatoren höher schlagen: Mehr als 80 Standbetreiber hatten sich für die Neuauflage des Flohmarktes rund ums Kind diesmal angemeldet. Und so gab es am für alle Besucher und Interessierten in und rings um die Grundschule Bad Rothenfelde viel zu entdecken.

„Es sind viele Leute hier. Und viele bekannte Gesichter“, freute sich dabei Jennifer Guschok.“Ich bin zweimal im Jahr mit dabei“, verrät die Mutter. Seit sieben Jahren gehört für sie der Flohmarkt rund ums Kind als fester Termin in den Kalender. „Ich habe inzwischen schon Stammkunden“, erzählt sie lachend. Und findet das ganze Drumherum im Pädagogischen Zentrum der Grundschule einfach „wunderschön!“.

So wie ihr ging es wohl vielen, Verkäufern und Standbetreibern ebenso wie den Stöberern, Schnäppchenjägern und Kaufinteressierten. Ob zu klein gewordene Kinderkleidung, Spielsachen oder Bücher, ob CDs, Hörspiele, selbst gebaute Steckenpferde oder Schmuck – viel Unterschiedliches gab es da an den zahlreichen Ständen im Schulgebäude und auf dem Schulhof zu entdecken.

„Der größte Ansturm war gleich zu Beginn“, erzählt Nicole Johannaufderheide. Vor allem in der ersten halben Stunde nach der Öffnung um 11 Uhr sei eine Menge los gewesen. „Es war schon mal mehr“, urteilen Heike Axer und Petra Bartsch hingegen. Die beiden Bad Rothenfelderinnen haben ihren Stand auf dem Schulhof aufgebaut. „Wir sind hier jedes Jahr dabei“, erzählen sie. „Das ist hier der am besten besuchte Flohmarkt in der Region“, sind auch sie fest überzeugt. Und in der Tat: Menschen aus Nordrhein-Westfalen, aber auch aus Osnabrück haben den Weg an die Frankfurter Straße gefunden.

Zwei, die sich ebenfalls über diese tolle Resonanz freuen, sind Edmund Tesch und Marina Wernemann. Der langjährige Schulleiter der Grundschule und heutige Fördervereins-Vorsitzende und die Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde sind der Kopf des Orga-Teams. „Wir organisieren den Flohmarkt zwei Mal im Jahr“, erzählt Marina Wernemann. „Einmal im Frühjahr und einmal im Herbst. Er wird immer gut angenommen.“ Die Erlöse aus den Standgebühren und dem Kuchenverkauf in der Caféteria gehen je zur Hälfte an den Förderverein und die Gleichstellungsstelle. Sechs Bänke am Spielplatz am Gradierwerk hat die Gleichstellungstelle so jüngst zur Verfügung stellen können. „Der Förderverein hat letztes Jahr ein großes Spielgerät auf dem Schulhof mitfinanziert“, erzählt Edmund Tesch. 180 Mitglieder zählt der Förderverein aktuell in seinen Reihen.

Bis zum frühen Nachmittag hatten die Besucher am Sonntag Gelegenheit, nach kleinen Schätzen Ausschau zu halten. Die Auswahl schien dabei auf zwei Ebenen im Schulgebäude und auf dem Schulhof einfach kein Ende nehmen zu wollen. Und auch die fleißigen Helferinnen und Helfer in der Cafeteria hatten allerhand zu tun. Das stimmt Edmund Tesch optimistisch. Was als Reinerlös da wohl zu erwarten sei? „800 Euro“, meint er, „werden es bestimmt.“