Wettkampf mit familiärem Flair in Bad Laer Svea Lüdorff und Marco Pietsch Sieger beim Sole-Triathlon


Bad Laer. Ein kleines Jubiläum feierte am Samstag der Sole-Triathlon in Bad Laer: Zum fünften Mal stellten sich Sportler aus dem Südkreis und Umgebung der dreifachen Herausforderung an Kondition und Willenskraft.

Das wechselhafte Wetter hielt sie nicht ab: Über 80 Starter folgten in Einzel- und Staffelwettkampf der Einladung des Organisationsteams um Initiator Hermann Nonte und Freibad-Betreiber Lars Gehlhaar zum Startsignal im Sole-Freibad. Damit verzeichnete der Sole-Triathlon bei seiner fünften Auflage einen Teilnehmerrekord. 300 Meter Schwimmen im Sole-Freibad, 19 Kilometer Radfahren und 12 Kilometer Laufen lagen vor den Sportlern. Unter ihnen war – mit reduzierten Streckenlängen – erstmals auch eine Staffel des St. Maria-Elisabeth-Hauses.

Herzliche Atmosphäre

Anfeuerndes Klatschen vom Beckenrand trieb ihren Schwimmer Christoph Hüne voran. Unterdessen machten sich auf dem Grün schon die beiden Radler der integrativen Staffel, Fabian Westenberg und Rainer Wiebke, gemeinsam mit Mitarbeiterin Annette Hülsmann bereit. „Wir sind sehr herzlich aufgenommen worden“, freute sie sich über offene, familiäre Atmosphäre. Natürlich wurde für das sportliche Event im St. Maria-Elisabeth-Haus im Vorfeld auch kräftig trainiert.

Der Herausforderung der Strecke stellte sich Fabian Westenberg dann gerne: „Weil es Spaß macht“, begründete er seine Teilnahme. Und noch vor dem Start versicherte er, beim nächsten Mal wieder mit dabei zu sein. Abklatschen, zu den Rädern laufen und ab auf die von vielen Helfern und der Freiwilligen Feuerwehr Bad Laer gesicherten Strecke: Während das Radler-Trio des St. Maria-Elisabeth-Hauses in die Pedale trat, um später den imaginären Staffelstab an die beiden Läufer Marcel Rolf und Andreas Ferneding weiterzureichen, gab am Beckenrand die Startklappe das Signal für den Einzelwettkampf.

Niveauvolle Wettkampfbedingungen

Ehrenamtliche Helfer zählten für sie die Bahnen herunter. „Wir wollten einen Triathlon für Jedermann organisieren“, erinnert sich Andrea Nonte an die Premiere. Und die Idee ihres Mannes findet Anklang: Die Hobby-Sportler schätzen das schöne Ambiente des Freibades und die angenehme Wettkampf-Atmosphäre. Triathlon für Jedermann – das bedeutet nicht nur reduzierte Streckenlängen. Auch die Ausrüstung darf durchaus bodenständig sein: „Hier muss man nicht mit dem Rennrad fahren“, erklärte Andrea Nonte. „Wir hatten sogar schon Teilnehmer mit Hollandrädern dabei.“

Dessen ungeachtet sorgt das Organisationsteam für niveauvolle Wettkampfbedingungen – Verpflegungs- und Massagestationen eingeschlossen. Der Rückhalt in der Gemeinde ist groß: Rund 40 Helfer sowie DRK und Freiwillige Feuerwehr gewährleisteten auch am Samstag wieder den reibungslosen Ablauf. „Eine tolle Veranstaltung“, fand auch Bürgermeister Franz Vollmer, der dem Triathlon einen Besuch abstattete. „Man fiebert richtig mit.“

„Superdrei“ beste Staffel

Den sportlichen Sieg bei den Herren trug am Ende Marco Pietsch mit einer Gesamtzeit von 58:20 Minuten vor Thorsten Bittner (58:58) und Andreas Büscher (59:50) davon. Bei den Damen siegte Svea Lüdorff mit 59:34 Minuten vor Nadine Gode (1:13:12) und Katharina Schowe (1:17:46). Beste Staffel wurden die „Superdrei“ mit Antonius Schwöppe, Gerhard Winkler und Birgit Winkler mit 56:52 Minuten.


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