Grenzen überwinden Dreiländereck-Treffen in Bad Laer

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Genossen das Dreiländerecktreffen auch trotz des widrigen Wetters: (von links) Dirk Schöne (Ortsbürgermeister Füchtorf), Heinz-Josef Mönter (stellvertr. Bürgermeister Bad Laer), Hendrik Schulte im Hof (Ortsrat Winkelsetten), Udo Brune (Heimatverein Versmold), Birgit Schepers (Kur und Touristik Bad Laer), Horst Hardiek (stellvertr. Bürgermeister Versmold) und Gregor Krützkamp (Heimatverein Füchtorf). Foto: Susanne PohlmannGenossen das Dreiländerecktreffen auch trotz des widrigen Wetters: (von links) Dirk Schöne (Ortsbürgermeister Füchtorf), Heinz-Josef Mönter (stellvertr. Bürgermeister Bad Laer), Hendrik Schulte im Hof (Ortsrat Winkelsetten), Udo Brune (Heimatverein Versmold), Birgit Schepers (Kur und Touristik Bad Laer), Horst Hardiek (stellvertr. Bürgermeister Versmold) und Gregor Krützkamp (Heimatverein Füchtorf). Foto: Susanne Pohlmann

Bad Laer. Beim Dreiländereck-Treffen kamen nicht ganz so viele Freunde der traditionellen Zusammenkunft an die Grenze zwischen Bad Laer, Füchtorf und Versmold.

Grund war zum einen das unstete Wetter und zum anderen Konkurrenzveranstaltungen wie etwa die Fußball-EM. Davon ließen sich aber die Teilnehmer nicht die Laune verderben und genossen Kaffee und Kuchen unterm schützenden Blätterdach.

Bad Laer hatte die Federführung

Die jeweiligen Heimatvereine der Grenzgemeinden organisieren das Treffen alternierend. In diesem Jahr hatte Bad Laer die Federführung, speziell der Ortsrat Winkelsetten, der mit selbst gebackenem Kuchen, Grillwürstchen, Planwagenfahrten, Geschicklichkeitsspielen und musikalischer Begleitung durch den beliebten Akkordeon-Virtuosen und Alleinunterhalter Ernst Brinkmann punkten konnte.

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In ihren Begrüßungsworten erinnerte Birgit Schepers von der Kur und Touristik Bad Laer an die historischen Grenzkonflikte an diesem Ort, wo Schmuggel mit Bad Rothenfelder Salz und gefährliche Bunkemänner das Sagen hatten. Heute habe man diese Grenzen überwunden und aus Fremden seien Freunde geworden. Gerade in der heutigen Zeit sei ein solches Dreiländerecktreffen auch ein Symbol für friedliches Miteinander in der Welt.

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Grenzüberschreitende Busverbindung gefordert

Hendrik Schulte im Hof aus Winkelsetten nutzte die Gelegenheit, nochmal darauf hinzuweisen, dass die Grenzen noch immer spürbar sind, denn es fehle nach wie vor eine grenzüberschreitende Busverbindung. Die offiziellen Vertreter der Gemeinden und Heimatvereine standen dann in ganz persönlichen Gesprächen den Besuchern zur Verfügung und gemeinsam genoss man den schönen, wenn auch etwas feuchten Nachmittag.

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