Bauland für alle Altersklassen Zukunftsforum „Wohnen“ in Bad Laer mit reger Beteiligung

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Die Investoren Alfons Meyering und Friedrich-Wilhelm Brinkmeyer (vorne links) sowie Viktor Ring (rechts) stellten einem breiten Publikum ihre Baupläne vor. Mit dabei Bürgermeister Holger Richard (2. von rechts) und Dipl.-Geograph Klaus Mensing (hinten links). Foto: Rolf HabbenDie Investoren Alfons Meyering und Friedrich-Wilhelm Brinkmeyer (vorne links) sowie Viktor Ring (rechts) stellten einem breiten Publikum ihre Baupläne vor. Mit dabei Bürgermeister Holger Richard (2. von rechts) und Dipl.-Geograph Klaus Mensing (hinten links). Foto: Rolf Habben

habb Bad Laer. In einer Zeit zunehmenden demografischen Wandels, in der der Anteil der älteren Generation stetig zunimmt bei gleichzeitigem Bevölkerungsrückgang, wird der Stellenwert altersgerechten Wohnens an Bedeutung zunehmen. Die Gemeinde Bad Laer will daher auch weiterhin konkurrenzfähig bleiben im Wettbewerb um Bevölkerung und Arbeitskräfte. Als Grundlage hat der Kurort eine „Gemeindeentwicklungs-Strategie Bad Laer 2030“ erarbeitet, mit der die Standortqualitäten künftig weiterentwickelt werden sollen.

Der Handlungsrahmen ist jedoch kein Gutachten, sondern soll nach dem erklärten Willen der Beteiligten weitestgehend im kreativen Dialog mit Politik und Verwaltung, Marktakteuren sowie den Bürgern umgesetzt werden, wie Bürgermeister Holger Richard herausstellte. Wichtiger Bestandteil der Strategie ist die kurzfristige Entwicklung und Mobilisierung von Bauland für alle Altersklassen und Nachfragetypen.

Zwei Grundstückseigentümer, die BR Teutoburger Immobilien GmbH und Alfons Meyering als Privatinvestor stellten auf dem Bad Laerer Zukunftsforum „Wohnen“ im Hotel Storck einem breiten Publikum ihre Baupläne für altersgerechte Mehrfamilienhäuser in der Bielefelder Straße und in der Kesselstraße vor. Absicht beider Investoren ist die Schaffung attraktiver Wohngebäude für Familien, Singles und Senioren. Beide Projekte als barrierefreies Mehrgenerationenhaus sollen modernsten Ansprüchen gerecht werden und nicht zuletzt weitergehende soziale Kontakte und Geselligkeiten im Ortskern ermöglichen. Es handele sich dabei keineswegs um betreutes Wohnen, wie Friedrich-Wilhelm Brinkmeyer von der Teutoburger-Immobilien GmbH betonte.

Das Forum „Wohnen“ ist als ein Treffpunkt insbesondere für ältere Bewohner ausgelegt, die nach Wohnalternativen suchen. Die fachliche Begleitung und Moderation erfolgt durch das Büro Convent Mensing, Hamburg, in Zusammenarbeit mit einer Lenkungsgruppe aus diversen Akteuren. Für Architekt Björn Hawes (Hawes Architekten) von der Lenkungsgruppe ist das Zukunftsforum für beide Seiten von Vorteil: „Wir bringen mit dem Zukunftsforum frühzeitig Eigentümer und Interessenten zusammen. Familien, Singles, Fachkräfte und Senioren können sich im Vorfeld informieren und anschließend ihre Entscheidung treffen.

Ob es zu konkreten Vertragsabschlüssen gekommen ist, war am Ende der Veranstaltung noch offen. Bürgermeister Holger Richard und Dipl.-Geograph Klaus Mensing sehen in den neuen Wohnangeboten für Jung und Alt mit zentrumsnahem Wohnen und fußläufig erreichbarer Nahversorgung einen wichtigen Bestandteil für die Aufenthaltsqualität im Ortskern des Heilbades.


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