Volles Haus bei Strautmann Musikkapelle Bad Laer begeistert mit Frühlingskonzert

Mit ihrem Medley „Time of Rock´n Roll“ traf die Musikkapelle voll ins Schwarze: Abwechselnd erhoben sich die einzelnen Instrumentengruppen, bis das Publikum schließlich johlend und pfeifend applaudierte. Foto: Andreas WenkMit ihrem Medley „Time of Rock´n Roll“ traf die Musikkapelle voll ins Schwarze: Abwechselnd erhoben sich die einzelnen Instrumentengruppen, bis das Publikum schließlich johlend und pfeifend applaudierte. Foto: Andreas Wenk

Bad Laer. Beim Frühlingskonzert der Musikkapelle Bad Laer in der Ausstellungshalle des Landmaschinenherstellers Strautmann hat sich ein volles Haus begeistern lassen.

Rund 420 Gäste waren am Samstagabend in die Ausstellungshalle der Firma Strautmann gekommen – und es dürfte nicht das letzte Mal gewesen sein. Geschäftsführer Wolfgang Strautmann war voll des Lobes, sprach mehrfach von einer tollen Leistung und einem wichtigen Beitrag für das Sozial- und Vereinsleben der Gemeinde. Zugleich deutete er an, dass eine Neuauflage im kommenden Jahr an ihm nicht scheitern werde. Ebensowenig offenbar am Publikum. Das zeigte sich begeistert, ging mit und ließ sich von Dirigent Wolfgang Hoerning bei Hubert Kahs „Sternenhimmel“ zu einem lautstarken mit „La-lala-la“-Gesang animieren. Ansonsten überließ Hoerning es einmal mehr Andreas Weller, ebenso unterhaltsam wie sachkundig durch das abwechslungsreiche Programm zu führen.


Ein besonderes Licht und Klangerlebnis. Das Frühjahrskonzert der Musikkapelle Bad Laer in der Ausstellungshalle der Firma Strautmann. Foto: Andreas Wenk


Inhaltlich zeichnete sich der Abend durch eine bunte Mischung aus Marschmusik und Medleys klassischer Pop-Arrangements und einer Hommage an Freddy Mercury aus. Dafür hatten sich die Musiker „Bohemian Rapsody“ ausgesucht. Nach dem wunderbar seichten Einstieg hatte Hoerning alle Hände voll zu tun, sein Orchester punktgenau durch dieses abwechslungsreiche Stück moderner Musikgeschichte zu führen. Die Zuhörer dankten es mit besonders kräftigem Applaus. Herausragend gut gelungen auch das Toto-Medley mit „Rosanna“, „Africa“ und „Stop loving you“. Ob das Xylofon, die exakten Einsätze der einzelnen Instrumentengruppen oder die gleitenden Übergänge: Weller dürfte mit seinem Urteil, „eine coole Nummer, die gut angekommen ist“, den Nerv des Publikums getroffen haben.

Jugend-Musikkapelle

Eine mehr als beachtliche Leistung lieferte zur Einstimmung die Jugend-Musikkapelle unter Claudia Schröder ab. Mit Haydn als Auftakt legten sie die Latte hoch und steigerten sich noch einmal mit dem Beatle-Klassiker „When I´m Sixty-Four“. Das war mehr als ein billiger Tribut an das Publikum, das bei Weitem nicht nur aus Senioren bestand, sondern alle Altersschichten umfasste. Schnell klingen solche Arrangements in großer Besetzung eintönig, doch Schröder und ihre Nachwuchsmusiker spielten stattdessen ebenso sauber wie akzentuiert und begeisterten ihre Zuhörer.

Nach mehreren Zugaben und der Aufforderung, das Konzert bei lockeren Gesprächen ausklingen zu lassen, nahmen die Gäste die musikalischen Appell „See you later alligator“ offenbar wörtlich. Der Run auf den Parkplatz nach dem letzten Ton hielt sich in engen Grenzen.


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